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News

Heimat - Was ist das überhaupt?
04.04.2017

Ab dem 10. April überall im Buchhandel und im Wachholtz-Shop erhältlich: »Das Moin im Herzen. Schleswig-Holstein – unsere Heimat«.

 

Journalisten des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z) haben in ganz Schleswig-Holstein nach der Antwort auf die Frage »Was ist Heimat?« gesucht. Die Antworten kamen nicht von Forschern und Wissenschaftlern, sondern von denjenigen, die sich in Schleswig-Holstein heimisch fühlen. Dazu gehören auch Prominente wie Axel Prahl und Hannes Nygaard und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur wie Uwe Beutler von der Flensburger Brauerei oder Wolfgang Rüther vom Freilichtmuseum Molfsee.

 

Das Buch »Das Moin im Herzen« entstand aus einer gleichnamigen Serie des sh:z, koordiniert von Holger Loose und Frank Albrecht. Über mehrere Wochen hat sich der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag dem Thema Heimat aus verschiedenen Perspektiven, mit viel Humor und harten Fakten genährt. Eines ist dabei klar geworden: Heimat kann alles sein!Sie liegt im Matjesbrötchen, auf dem Segelboot, im Plattdeutschen und sogar in der Landesvertretung in Berlin.

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»Was macht der Poet und wieviel Möwen braucht er täglich?«
22.03.2017

Am 21. März, zum Welttag der Poesie, stellte Walter Arnold seine Lyrik-Anthologie »Kiel im Gedicht« vor. Zehn Kieler Lyriker kamen ins Literaturhaus Schleswig-Holstein und lasen neben ihren eigenen Gedichten auch solche von bereits verstorbenen Dichtern.

 

Es wurde gelacht, es wurde gestaunt und zwischendurch wurde voller Spannung und Demut geschwiegen. Die Reaktionen des Publikums und die gefüllten Sitzreihen sprachen für sich: Lyrik kann die Menschen begeistern und Kiel bietet zahlreiche Motive für lyrische Texte.

 

Die Kieler Dichter »häkeln« an einem Text, so beschreibt es Walter Arnold. Als Arne Rautenberg, Stefan Schwarck, Annemarie Zornack und Nils Aulike den Anfang auf der Lesebühne machten wurde klar, was der Herausgeber der Anthologie damit meint: Es scheint, als stehen die Lyriker im ständigen Gespräch miteinander und zwar über alle Grenzen von Raum und Zeit hinweg. Die Gedichte scheinen aufeinander zu antworten. Walter Arnold fasst zusammen: Die Dichterinnen und Dichter bemerken einander. Und manchmal entstehen so regelrechte Arbeitsgemeinschaften, wie bei Ole Petras, Christopher Ecker und Arne Rautenberg, die sich ihre Gedichte gegenseitig zur Kritik vorlegen.

 

Schon seit jeher ist Kiel ein Motiv für Schriftsteller. »Kiel im Gedicht« vereint sie alle. In den rund 60 Gedichte von heutigen aber auch von schon verstorbenen Lyrikern geht es um Möwen und Krähen, um Wellen und Dreckswetter, um Zerstörer und Segelboote. Ob der Leser jedes Gedicht für sich genießen möchte oder die Texte als fortlaufende große Geschichte betrachtet, ist dem Leser freigestellt. Auf jeden Fall kommt man in den Genuss einer Vielfalt von Texten – von Limerick bis zum Sonett, von schwärmerisch bis spöttisch.

»Was macht der Poet und wieviel Möwen braucht er täglich?« Das fragte sich bereits Tycho Mommsen als er über seinen Freund und Mitbewohner Theodor Storm sinnierte, und er lieferte damit das Motto des Buches. Eine Antwort darauf findet man vielleicht während der Lektüre von »Kiel im Gedicht«. Sicher ist aber, dass Kiel eine Menge hervorragender Poeten (und die notwendigen Möwen) beherbergt, deren Werke in diesem Buch zusammengebracht wurden.

 

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»Die Stadt als Puzzlespiel«
16.03.2017

Als Puzzlespiel bezeichnen Kieler Nachrichten den Gedichtband »Kiel im Gedicht« von Walter Arnold, der am Dienstag, 21. März 2017, im Literaturhaus Schleswig-Holstein vorgestellt wird. Recht haben sie mit dieser Metapher, kann man sich doch mithilfe der über 60 Gedichte ein Bild von der Stadt zusammen setzen.

 

Pünktlich zum Welttag der Poesie erscheint diese »lyrische Wanderung von Düsternbrook bis Laboe« (Kieler Nachrichten). Bei der Buchpräsentation im Literaturhaus werden neben dem Herausgeber Walter Arnold auch einige der Lyriker und Lyrikerinnen anwesend sein und ihre Gedichte live lesen. Das Buch kann an diesem Abend an einem Büchertisch erworben werden.

 

Die Veranstaltung beginnt um 19.30. Der Eintritt kostet 7,– Euro. Alle Infos finden Sie hier.

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Der Architekt des Nordens
08.03.2017

Dieter-J. Mehlhorn berichtet in der heutigen Ausgabe der Kieler Nachrichten über Axel Bundsen und das kürzliche erschienene Buch »Axel Bundsen. Um 1800. Dänisch-deutsche Architektur an der Epochenschwelle« von Alexandra Schwarzkopf. Es handele sich bei dem Buch um die »fulminante Dissertation« Alexandra Schwarzkopfs, die sich detailliert mit den Bauprojekten Axel Bundsens sowie dem Leben des Architekten beschäftigt.

 

Axel Bundsen entwarf um 1800 zahlreiche Bauwerke, die mitunter bis heute von beachtilicher Bedeutung sind, beispielsweise die Güter Knoop und Emkendorf. Alexandra Schwarzkopf ordnet Axel Bundsens Leben und Werk auch in einen kultur- und architekturhistorischen Kontext ein. So entsteht das spannende Bild einer Zeit, in der man nicht nur in Norddeutschland auf der Suche nach Identität und Nationalität war und in der Rationalität und Funktionalität über Repräsentation gestellt wurden.

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Wachholtz-Autorin Bärbel Manitz zu Gast bei den »Schleswiger Gesprächen«
03.03.2017

Die Kieler Kunsthistorikerin Dr. Bärbel Manitz hält  am 13. März 2017 in Apenrade, im Rahmen der „Schleswiger Gespräche – Deutsch-Dänische Begegnungen“, einen Vortrag über die bau- und designkünstlerisch bedeutende Reeder-Villa Jebsen am Orte und ihren Flensburger Architekten.  Ihr Buch zu diesem Thema: »Der Jugendstilkünstler Anton Huber und sein Hauptwerk Haus Lensnack« erschien 2015 im Wachholtz Verlag. Es veranschaulicht einen Höhepunkt deutscher Reformkunst im deutsch-dänischen Grenzraum.

 

Bärbel Manitz bringt historische und zeitgenössische Kunst an die Öffentlichkeit. Im Wachholtz Verlag erschien zuletzt, 2016, »Liesel Härle-von Werder. Das malerische Werk«. Mit ihrer Arbeit leistet sie wichtige Beiträge zur Präsentation norddeutscher bzw. dänischer Kunst. Das Engagement von Bärbel Manitz für die Kunstgeschichte Schleswig-Holsteins, freilich stets im übergeordneten Kontext betrachtet, beschränkt sich nicht auf ihre Tätigkeit als Autorin. So sorgt sie in einem Team mit dafür, das Werkverzeichnis von Hans Peter Feddersen, dem prominentesten Maler Schleswig-Holsteins, im Internet auf dem aktuellen Stand zu halten. Schon seit vielen Jahren gehört sie dem  Verein Historische Landeshalle für Schleswig-Holstein an, als Mitglied im Vorstand betreut sie für den Verein die Öffentlichkeitsarbeit und den Ankauf von landeshistorisch relevanter Kunst. 

 

Die Historische Landeshalle  ist der Förderverein für die Landesgeschichtliche Sammlung  der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek  und erweitert mit dem Erwerb von Bildern bzw. Dokumenten den Bestand. Darüber hinaus trägt der Verein mit Vorträgen und Exkursionen zur Vermittlung von Kunst- und Kulturgeschichte des Landes Schleswig-Holstein bei.

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