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News

Die Geschichte der Oldesloer Juden
22.11.2016

Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Oldesloe reicht bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts zurück. Es waren immer nur wenige jüdische Familien, die dort lebten, doch sie gehören seit Israel Israel, dem ersten »Schutzjuden« in Oldesloe, untrennbar in das Bild der Stadt und prägen somit auch dessen Geschichte.

 

Sylvina Zander legt mit »Ich bin an diesem Ort geboren« die erste detaillierte Studie über die jüdische Bevölkerung in Oldesloe vor. Von deren Anfängen schlägt die Autorin den Bogen bis zur Zeit des Nationalsozialismus und verortet lokale Besonderheiten in einem überregionalen Kontext. Sylvina Zander ermöglicht damit den konzentrierten Blick auf ein noch unerforschtes Gebiet der Oldesloer Stadtgeschichte.

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Unsere plattdeutschen Bücher in den Kieler Nachrichten
21.11.2016

 

Unsere zwei plattdeutschen Neuerscheinungen »Der neue SASS« und »Wiehnachtsmann, wann kümmst du denn« wurden auf der Plattdüütsch-Seite der Kieler Nachrichten vorgestellt:http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-auf-Platt/Vun-Tippschnack-un-nettbrusen

 

Der Klassiker unter den Plattdeutsch-Wörterbüchern »Der neue SASS« ist mittlerweile in der 8. Auflage mit über 10.000 Stichwörtern erhältlich: »Dat gifft´n poor Wöörkböker - aver de "Sass" seggt, wo´t langgeiht«. (Kieler Nachrichten) Ein ganz besonderer Adventskalender mit 24 plattdeutschen Reimen und Versen rund um die Weihnachtszeit ist das Geschenkbuch »Wiehnachtsmann, wann kümmst du denn?« mit Illustrationen von Katrin Oertel.

 

Diese Bücher und noch mehr plattdeutsche Bücher für große und kleine Plattschnacker können auf der Plattdeutsch-Facebookseite des Wachholtz Verlags entdeckt werden: https://www.facebook.com/Wachholtz.Plattdeutsch/

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Das Moin im Herzen
20.11.2016

In dieser Woche endet eine schöne, interessante und amüsante Serie des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages. »Unsere Heimat – Das Moin im Herzen« hieß sie, ihrer Leserschaft wurden viele Menschen, Unternehmen und Besonderheiten des Landes Schleswig-Holstein vorgestellt. Einen festen Platz in der Serie hatte die Rubrik »Menschen, die Spuren in Schleswig-Holstein hinterlassen haben«.

 

Wer durch die Serie Lust auf mehr bekommen hat, muss auf die wichtigen Persönlichkeiten der schleswig-holsteinischen Vergangenheit auch in Zukunft nicht verzichten. Alle Persönlichkeiten aus der sh:z-Serie und noch viele weitere mehr werden auch in Detlev Kraacks »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« (Wachholtz Verlag 2016) porträtiert. Persönlichkeiten aus der Zeit des Mittelalters bis ins frühe 21. Jahrhundert werden in Text und Bild vorgestellt.

 

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Der Niemannsweg
18.11.2016

»Der Niemannsweg. Geschichte einer Straße, ihrer Menschen und Häuser in Kiel-Düsternbrook« von Kai Detlev Sievers ist die jüngste Neuerscheinung im Wachholtz Verlag und ab sofort erhältlich.

 

Der Niemannsweg ist schon seit den 1880er Jahren, als die Bebauung der Straße – damals noch als Feldweg konzipiert – begann, eine der wichtigsten Straßen Kiels. Mit der wechselvollen Geschichte der Stadt wechselten auch die Häuser des Niemannsweges immer wieder ihre Bewohner. Wichtige Persönlichkeiten wie Ferdinand Tönnies, Otto Mensing und bekannte Familien wie die der Ahlmanns, Lubinus' oder Meyers wohnten hier. Der Niemannsweg war Wohnort von Seeoffizieren der kaiserlichen Flotte, Professoren der Kieler Universität und Kieler Großkaufleute.

 

Mit »Der Niemannsweg. Geschichte einer Straße, ihrer Menschen und Häuser in Kiel-Düsternbrook« hat Kai Detlev Sievers die erste bilderreiche Gesamtdarstellung der Häuser und Bewohner des Niemannsweges verfasst. Damit leistet der Autor einen wichtigen Beitrag für die Kieler Stadtgeschichte. Erschienen ist das Buch in der Reihe »Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte«, herausgegeben von Jürgen Jensen.

 

 

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Erfolgreiche Buchpräsentation »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere«
11.11.2016

Die Verfolgung der Juden in Rendsburg durch die Nationalsozialisten verlief fast ohne Blutvergießen. War in Rendsburg also alles »gar nicht so schlimm«? Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, wird wütend, wenn sie Statements dieser Art hört. Was in Rendsburg passiert ist und auf welche Art und Weise die jüdischen Mitbürger drangsaliert, vertrieben und ermordet wurden, darf nicht unterbewertet werden, die Maschinerie des NS-Regimes hat in Rendsburg genauso »funktioniert« wie überall sonst in Deutschland und Österreich.

 

Die Schicksale der 39 Rendsburger Juden zwischen 1933 und 1945 sind einzigartig, so wie die Menschen selbst. Man kennt ihre Namen und dank Fotos auch ihre Gesichter. Man weiß, wo sie wohnten, wo sie ihr Geschäft führten und welche Rolle sie im gesellschaftlichen Leben der Stadt innehatten. Dr. Frauke Dettmer hat über jeden einzelnen von ihnen gründlich recherchiert, Archive in ganz Europa konsultiert, Zeitzeugeninterviews ausgewertet, Fotos gesammelt und schließlich die ganz individuelle Geschichte eines jeden Rendsburger Juden in der Zeit des Nationalsozialismus aufgeschrieben.

 

Am gestrigen Abend hat die Autorin ihr Buch im Betsaal des Jüdischen Museums Rendsburg vorgestellt. Sie sprach nicht nur über inhaltliche Aspekte, sondern auch darüber, welche Quellen Aufschluss über die damalige Zeit geben konnten und wo man nicht mehr fündig wurde. Viele Dokumente wurden auch lange nach 1945 noch vernichtet. Über das, was passiert ist, hat man lange Zeit geschwiegen, sodass bis heute noch nicht alles über die NS-Zeit in Rendsburg erforscht ist. Dieses Schweigen ist schon seit geraumer Zeit gebrochen, doch es gibt noch immer großen Aufklärungsbedarf...

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