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News

»›Ich bin an diesem Ort geboren‹«
30.11.2016

Die Musiker Ilja und Ivo Ruf und die Autorin Sylvina Zander haben für einen anregenden und unterhaltsamen Abend gesorgt.

Am gestrigen Dienstag, 29. November 2016, präsentierte Sylvina Zander ihr neues Buch »›Ich bin an diesem Ort geboren‹ Geschichte der Oldesloer Juden«. Abgerundet wurde der Abend durch Ilja und Ivo Ruf von der Musikhochschule Lübeck, die traditionelle jüdische Musik spielten.

 

Das Archiv der Stadt Bad Oldesloe ist reich an Zeugnissen zur jüdischen Geschichte der Stadt. Die Dokumente reichen bis ins frühe 18. Jahrhundert zurück, als Israel Israel, der erste »Schutzjude« in Bad Oldesloe, seinen Antrag auf das Recht zur Niederlassung dort stellte. Die Vielfalt der Dokumente belegt gleichsam den Reichtum der jüdischen Geschichte Oldesloes. Und dennoch: Sylvina Zander ist die erste, die diese Geschichte in Buchform festhält.

 

Es sind die Fakten, an die sich die Autorin hält, gewonnen aus dem Material, das ihr zugänglich war. Dennoch schafft sie es, die Geschichte der Oldesloer Juden lebendig zu machen. Eine Vielzahl von Bildern hilft Sylvina Zander dabei. Sie zeigen die Entwicklungen in der Stadt, Originale der Dokumente, Zeitungsartikel und Porträts. Über die einzelnen jüdischen Personen entstanden nach und nach Gesamtbilder. Die Geschichte der Oldesloer Juden kann so anhand von Einzelschicksalen erzählt werden.

 

Nicht viele Juden fanden ihre Heimat in Bad Oldesloe. Für Juden galt im 18. Jahrhundert ein stark eingeschränktes Niederlassungsrecht, nur wenige Orte ließen Juden zu. Juden mussten per Antrag erbeten, in Oldesloe leben zu dürfen. Israel Israel war der erste, dem dieser Antrag genehmigt wurde – wenn auch erst beim dritten Versuch – und seine Nachkommen führten die jüdische Tradition in der Stadt fort. Die Juden stellten also immer eine Minderheit dar und genau das macht sie für Sylvina Zander interessant. Sie zeigt in ihrem Buch, unter welchen Bedingungen die sehr viel größere Mehrheit der Oldesloer Bevölkerung bereit war, diese kleine Personengruppe zu dulden.

 

Dass die Lebensbedingungen für die jüdischen Oldesloer immer schwer waren, sie nie volles Bürgerrecht hatten und ihre Freiheit sehr viel stärker eingeschränkt war als die ihrer Mitmenschen, stellte die Juden immer vor eine große Herausforderung. Gleichzeitig ist es genau diesen Erschwernissen zu verdanken, dass der Dokumentenreichtum im Stadtarchiv Oldesloe überhaupt entstanden ist und ein so wichtiges, regionalgeschichtliches Werk wie »›Ich bin an diesem Ort geboren‹« überhaupt entstehen konnte.

 

Fotos: Ilja Ruf, Sylvina Zander und Ivo Ruf sorgten für einen anregenden und unterhaltsamen Abend. Die Lektorin Rosa Wohlers betreute das Buchprojekt im Wachholtz Verlag.

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Ab heute im Handel: »Kiel von oben«
29.11.2016

Die Fotografien aus Oliver Frankes neuen Kiel-Bildband sind allesamt von buchstäblich herausragenden Orten gemacht: Leucht-, Kirch- und Wassertürme, Ballons und Flugzeuge sind nur einige Beispiele für Orte, von denen aus die Bilder entstanden sind. Diese ungewöhnliche Perspektive auf die Stadt bringt sogar eingegleischte Kiel-Kenner ins Staunen, der Fotograf ist sich sogar sicher: »Von oben sieht man mehr!«

 

Und Oliver Franke muss es wissen: Er hat Schleswig-Holstein und Kiel schon auf vielfältige Weise fotografisch festgehalten. Nicht zuletzt sein opulenter Bildband »Schleswig-Holstein« (Wachholtz Verlag 2015) beeindruckte mit großformatigen Fotografien.

 

»Kiel von oben« ist ein weiterer, neuer Bild auf die Landeshauptstadt. Die Perspektive ist vor allem reizvoll, weil man die Dynamik der Stadt auf im Standbild zu erkennen glaubt. So viel Neues ist zu sehen aber auch vieles, was noch mitten im Veränderungsprozess steckt. Straßenzüge, Brücken, Grünflächen und natürlich das Wasser bekommen aus diesem speziellen Blickwinkel einen ganz neuen Charme. Die Bildbeschreibungen helfen zudem bei der Orientierung, denn manchmal muss man mehrmals hinschauen um vermeintlich gut bekannte Plätze wiederzuerkennen.

 

Der Bildband »Kiel von oben« ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Die Kieler Nachrichten berichten in ihrer heutigen Ausgabe über das Buch. Mit 19,90 Euro ist das Buch ein schönes Geschenk zu Weihnachten für Kieler und Kiel-Liebhaber.

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Die Geschichte der Oldesloer Juden
22.11.2016

Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Oldesloe reicht bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts zurück. Es waren immer nur wenige jüdische Familien, die dort lebten, doch sie gehören seit Israel Israel, dem ersten »Schutzjuden« in Oldesloe, untrennbar in das Bild der Stadt und prägen somit auch dessen Geschichte.

 

Sylvina Zander legt mit »Ich bin an diesem Ort geboren« die erste detaillierte Studie über die jüdische Bevölkerung in Oldesloe vor. Von deren Anfängen schlägt die Autorin den Bogen bis zur Zeit des Nationalsozialismus und verortet lokale Besonderheiten in einem überregionalen Kontext. Sylvina Zander ermöglicht damit den konzentrierten Blick auf ein noch unerforschtes Gebiet der Oldesloer Stadtgeschichte.

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Unsere plattdeutschen Bücher in den Kieler Nachrichten
21.11.2016

 

Unsere zwei plattdeutschen Neuerscheinungen »Der neue SASS« und »Wiehnachtsmann, wann kümmst du denn« wurden auf der Plattdüütsch-Seite der Kieler Nachrichten vorgestellt:http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-auf-Platt/Vun-Tippschnack-un-nettbrusen

 

Der Klassiker unter den Plattdeutsch-Wörterbüchern »Der neue SASS« ist mittlerweile in der 8. Auflage mit über 10.000 Stichwörtern erhältlich: »Dat gifft´n poor Wöörkböker - aver de "Sass" seggt, wo´t langgeiht«. (Kieler Nachrichten) Ein ganz besonderer Adventskalender mit 24 plattdeutschen Reimen und Versen rund um die Weihnachtszeit ist das Geschenkbuch »Wiehnachtsmann, wann kümmst du denn?« mit Illustrationen von Katrin Oertel.

 

Diese Bücher und noch mehr plattdeutsche Bücher für große und kleine Plattschnacker können auf der Plattdeutsch-Facebookseite des Wachholtz Verlags entdeckt werden: https://www.facebook.com/Wachholtz.Plattdeutsch/

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Das Moin im Herzen
20.11.2016

In dieser Woche endet eine schöne, interessante und amüsante Serie des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages. »Unsere Heimat – Das Moin im Herzen« hieß sie, ihrer Leserschaft wurden viele Menschen, Unternehmen und Besonderheiten des Landes Schleswig-Holstein vorgestellt. Einen festen Platz in der Serie hatte die Rubrik »Menschen, die Spuren in Schleswig-Holstein hinterlassen haben«.

 

Wer durch die Serie Lust auf mehr bekommen hat, muss auf die wichtigen Persönlichkeiten der schleswig-holsteinischen Vergangenheit auch in Zukunft nicht verzichten. Alle Persönlichkeiten aus der sh:z-Serie und noch viele weitere mehr werden auch in Detlev Kraacks »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« (Wachholtz Verlag 2016) porträtiert. Persönlichkeiten aus der Zeit des Mittelalters bis ins frühe 21. Jahrhundert werden in Text und Bild vorgestellt.

 

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