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News

Das Moin im Herzen
20.11.2016

In dieser Woche endet eine schöne, interessante und amüsante Serie des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages. »Unsere Heimat – Das Moin im Herzen« hieß sie, ihrer Leserschaft wurden viele Menschen, Unternehmen und Besonderheiten des Landes Schleswig-Holstein vorgestellt. Einen festen Platz in der Serie hatte die Rubrik »Menschen, die Spuren in Schleswig-Holstein hinterlassen haben«.

 

Wer durch die Serie Lust auf mehr bekommen hat, muss auf die wichtigen Persönlichkeiten der schleswig-holsteinischen Vergangenheit auch in Zukunft nicht verzichten. Alle Persönlichkeiten aus der sh:z-Serie und noch viele weitere mehr werden auch in Detlev Kraacks »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« (Wachholtz Verlag 2016) porträtiert. Persönlichkeiten aus der Zeit des Mittelalters bis ins frühe 21. Jahrhundert werden in Text und Bild vorgestellt.

 

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Der Niemannsweg
18.11.2016

»Der Niemannsweg. Geschichte einer Straße, ihrer Menschen und Häuser in Kiel-Düsternbrook« von Kai Detlev Sievers ist die jüngste Neuerscheinung im Wachholtz Verlag und ab sofort erhältlich.

 

Der Niemannsweg ist schon seit den 1880er Jahren, als die Bebauung der Straße – damals noch als Feldweg konzipiert – begann, eine der wichtigsten Straßen Kiels. Mit der wechselvollen Geschichte der Stadt wechselten auch die Häuser des Niemannsweges immer wieder ihre Bewohner. Wichtige Persönlichkeiten wie Ferdinand Tönnies, Otto Mensing und bekannte Familien wie die der Ahlmanns, Lubinus' oder Meyers wohnten hier. Der Niemannsweg war Wohnort von Seeoffizieren der kaiserlichen Flotte, Professoren der Kieler Universität und Kieler Großkaufleute.

 

Mit »Der Niemannsweg. Geschichte einer Straße, ihrer Menschen und Häuser in Kiel-Düsternbrook« hat Kai Detlev Sievers die erste bilderreiche Gesamtdarstellung der Häuser und Bewohner des Niemannsweges verfasst. Damit leistet der Autor einen wichtigen Beitrag für die Kieler Stadtgeschichte. Erschienen ist das Buch in der Reihe »Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte«, herausgegeben von Jürgen Jensen.

 

 

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Erfolgreiche Buchpräsentation »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere«
11.11.2016

Die Verfolgung der Juden in Rendsburg durch die Nationalsozialisten verlief fast ohne Blutvergießen. War in Rendsburg also alles »gar nicht so schlimm«? Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, wird wütend, wenn sie Statements dieser Art hört. Was in Rendsburg passiert ist und auf welche Art und Weise die jüdischen Mitbürger drangsaliert, vertrieben und ermordet wurden, darf nicht unterbewertet werden, die Maschinerie des NS-Regimes hat in Rendsburg genauso »funktioniert« wie überall sonst in Deutschland und Österreich.

 

Die Schicksale der 39 Rendsburger Juden zwischen 1933 und 1945 sind einzigartig, so wie die Menschen selbst. Man kennt ihre Namen und dank Fotos auch ihre Gesichter. Man weiß, wo sie wohnten, wo sie ihr Geschäft führten und welche Rolle sie im gesellschaftlichen Leben der Stadt innehatten. Dr. Frauke Dettmer hat über jeden einzelnen von ihnen gründlich recherchiert, Archive in ganz Europa konsultiert, Zeitzeugeninterviews ausgewertet, Fotos gesammelt und schließlich die ganz individuelle Geschichte eines jeden Rendsburger Juden in der Zeit des Nationalsozialismus aufgeschrieben.

 

Am gestrigen Abend hat die Autorin ihr Buch im Betsaal des Jüdischen Museums Rendsburg vorgestellt. Sie sprach nicht nur über inhaltliche Aspekte, sondern auch darüber, welche Quellen Aufschluss über die damalige Zeit geben konnten und wo man nicht mehr fündig wurde. Viele Dokumente wurden auch lange nach 1945 noch vernichtet. Über das, was passiert ist, hat man lange Zeit geschwiegen, sodass bis heute noch nicht alles über die NS-Zeit in Rendsburg erforscht ist. Dieses Schweigen ist schon seit geraumer Zeit gebrochen, doch es gibt noch immer großen Aufklärungsbedarf...

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Endlich da!
10.11.2016

Ab heute ist das Buch »WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER« von Gerhard Müller, mit Fotografien von Frank Peter, herausgegeben von den Kieler Nachrichten im Handel erhältlich. Am 17. November gibt es in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten einen »KN Treff.Punkt« mit Gerhard Müller und drei schleswig-holsteinischen Persönlichkeiten aus dem Buch.

 

Lange haben wir im Wachholtz Verlag die Vorfreude genossen. Jeden Mittwoch und Freitag wurde sie weiter angeregt, wenn in den Kieler Nachrichten Porträts von Schleswig-Holsteinern gezeigt wurden, von Sportlern, Politikern, Schriftstellern, Clowns, Marzipan-»Schmikerinnen«, Models, Erfindern... ganz normalen Schleswig-Holsteinern eben!

 

Jetzt ist es endlich da! Das große Buch zur KN-Serie »WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER«. Viele Redakteure und Redakteurinnen der Kieler Nachrichten waren im ganzen Land unterwegs, um Menschen zu begleiten bei dem, was sie tun, was sie sind. Sowohl in der heutigen Print- als auch der Online-Augabe der Kieler Nachrichten erzählen Gerhard Müller und Frank Peter, wen sie besucht haben, was sie erlebt haben und wie sie überhaupt auf die Menschen kamen, die sie besucht haben.

 

Über ihre Arbeit am Buch sprechen die Macher auch nächste Woche Donnerstag, am 17. November, ab 19 Uhr in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten. Hier findet ein »KN Treff.Punkt« zum Buch statt, zu Gast sind Krimi-Autor Hannes Nygaard, die erste Dänin mit deutschem Pass Annie Lander Laszig und der Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf. Es wird also nicht nur über das Buch gesprochen, sondern auch über das Leben in Schleswig-Holstein aus drei ganz unterschiedlichen Perspektiven.

 

 

 

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Rendsburg 1933–1945
06.11.2016

Buchpräsentation »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere. Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945« von Frauke Dettmer am 10. November 2016, 19 Uhr, im Betsaal des Jüdischen Museums Rendsburg.

 

Über 70 Jahre ist es her, dass die Nationalsozialisten alles daran setzten, die jüdische Bevölkerung auszulöschen. Je weiter diese Ereignisse in die Vergangenheit rücken, desto schwerer vorstellbar wird, was in den Jahren 1933–1945 passiert ist und desto wichtiger wird es, immer wieder neu daran zu erinnern. Bücher sind unter anderem dank ihrer Langlebigkeit für diesen Zweck ein sehr gut geeignetes Medium.

 

Wichtig ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die immer weiter auf diesem Gebiet forschen, neue Erkenntnisse an die Öffentlichkeit bringen und das Thema der Judenverfolgung immer weiter vor dem Vergessenwerden bewahren. Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, gehört zu diesen Menschen. Sie forschte gründlich in deutschen und ausländischen Archiven und wertete Zeitzeugeninterviews aus, um von allen zwischen 1933 und 1945 in Rendsburg registrierten Juden ein möglichst ausführliches Porträt zu erstellen.

 

Das Erebnis ihrer Arbeit ist ein 168 Seiten langes Buch über die »Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945«, das, begleitet von zahlreichen Fotografien und Abbildungen, ein wichtiges Stück Regionalgeschichte anhand von individuellen Schicksalen erzählt.

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Detlev Kraack in der »Spätschicht«
04.11.2016

Die Holtenauer Str. ist eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Kiels. Am ersten Freitag im Monat – so wie heute – öffenen dort viele Geschäfte ihre Türen bis 22 Uhr und laden ein zur »Spätschicht«. Auch Hugendubel gehört zu diesen Geschäften und hat an diesem Freitag, dem 4. November, einen besonderen Gast.

 

Prof. Dr. Detlev Kraack ist ab 19 Uhr dort, um sein jüngstes Buch »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« dort vorzustellen. Der Eintritt ist natürlich frei, sodass jeder ganz ungezwungen dazustoßen kann.

 

Der Wachholtz Verlag wünscht einen guten Start ins Wochenende!

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Wir freuen uns auf Ihre Meinung!
03.11.2016

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ab sofort ist für alle Beiträge unter den »News« die Kommentar-Funktion freigeschaltet. Dass Sie als Leser zukünftig von dieser Funktion Gebrauch machen, wünschen wir uns sehr! Lob, Kritik und Fragen jeglicher Art können so an den Verlag gerichtet werden. Wir werden sie auf jeden Fall beantworten.

 

Wir freuen uns auf viele Anregungen und Fragen!

Ihr Team vom Wachholtz Verlag

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Viele Veranstaltungen zum Herbstprogramm im November
01.11.2016

Der November ist ein Lese-Monat! Darum hält der Wachholtz Verlag in den kommenden Wochen viele Neuerscheinungen und Veranstaltungen bereit.

 

Los geht der Lese-November kommenden Freitag, am 4. November, 19 Uhr. Prof. Dr. Detlev Kraack ist mit seinem Buch »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« zu Gast bei Hugendubel in Kiel, Holtenauer Str. 116. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Spätschicht« haben die Besucher die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre den Autor und sein Buch kennen zu lernen.

»WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER. 70 Jahre – 70 Menschen« von Gerhard Müller und Frank Peter, herausgegeben von den Kieler Nachrichten, erscheint am 10. November. Am 17. November gibt es in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten einen »KN Treff.Punkt«. Zu Gast sind Persönlichkeiten aus dem Buch und natürlich aus Schleswig-Holstein: Annie Lander Laszig, Willi Holdorf und Hannes Nygaard.

Ebenfalls am 10. November erscheint Dr. Frauke Dettmers »›Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere‹ Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945«. Ihre Buchpräsentation am Erscheinungstag ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für die »Novembertage 2016« im Jüdischen Museum in Rendsburg. Die Buchpräsentation mit anschlließendem Gespräch beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Ausklingen wird der November mit der Buchpräsentation von Sylvina Zanders »›Ich bin an diesem Ort geboren‹ Die Geschichte der Oldesloer Juden« am 29. November, 19 Uhr, in Bad Oldesloe.

Der Wachholtz Verlag freut sich auf viele schöne und interessante Veranstaltungen und darauf, dass der Duft frisch gedruckter Bücher bald wieder die Verlagsräume erfüllen wird.

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»Begegnungen« in der Buchhandlung Hugendubel
28.10.2016

Lesung: »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« von Prof. Dr. Detlev Kraack (Wachholtz Verlag 2016) am 4. November, 19 Uhr, in der Hugendubel-Filiale Kiel, Holtenauer Str. 116. Der Eintritt ist frei.

 

Die Definition von »Heimat« unterliegt derzeit einer gründlichen Überprüfung. Bücher, Filme und auch die alltäglichen Nachrichten nähern sich dem Thema auf vielfältige Weise an. Die Frage danach, wo, wer und was Heimat ist, wird so immer neu und immer anders beantwortet.

 

Eine mögliche Herangehensweise ist die Suche in der Vergangenheit, zum Beispiel nach den Menschen, die in einer Region gelebt haben und ihr dadurch eine bestimmte Form gaben. Man begegnet auf dieser Suche Menschen, die schon vor Jahrhunderten auf die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen dieser Region Einfluss genommen haben.

 

Diesen Weg der Annäherung an Schleswig-Holstein – und damit auch an eine mögliche Definition von »Heimat« – wählte auch Prof. Dr. Detlev Kraack, als er sich für sein Buch »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« auf die Spuren von 132 Persönlichkeiten aus Schleswig-Holstein begab. Beginnend im Mittelalter und abschließend mit dem 21. Jahrhundert entsteht so ein umfassendes Gesamtbild der schleswig-holsteinischen Geschichte, in dem man Personen begegnet, deren Namen heute Straßenschilder, Schulen und Kirchen zieren.

 

Am 4. November ist Prof. Dr. Detlev Kraack zu Gast in der Veranstaltungsreihe »Spätschicht« in der Hugendubel-Filiale in Kiel, Holtenauer Str. 16. Ab 19 Uhr stellt der Historiker sich und sein Buch dort vor. Der Eintritt ist frei.

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Auftakt zu den »Novembertagen« in Rendsburg
25.10.2016

Buchpräsentation: »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere. Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945« von Frauke Dettmer am 10. November 2016, 19 Uhr im Jüdischen Museum Rendsburg (Betsaal), Prinzessinstr. 7–8. Eintritt frei.

 

Das Jüdische Museum Rendsburg organisiert alljährlich die »Novembertage« zur Erinnerung an die Progrome 1938. Verschiedene Veranstaltungen bieten unterschiedliche Formen, sich den Ereignissen der Vergangenheit zu nähern. Filme, Vorträge, Konzerte und Buchpräsentationen sollen dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte erhellen. Den Auftakt in die Veranstaltungsreihe macht die Buchpräsentation der Wachholtz-Neuerscheinung »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere. Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945« von Frauke Dettmer.

 

Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, hat sich in jahrelanger Forschungsarbeit mit der nationalsozialistischen Verfolgung der Juden in Rendsburg beschäftigt. Zahlreiche Zeitzeugeninterviews und die Recherche in deutschen und ausländischen Archiven ermöglichten es ihr, einen detaillierten Einblick in die Einzelschicksale der damals in Rendsburg lebenden Juden zu gewinnen. Die Erträge ihrer Forschung hat Frauke Dettmer in einem Buch zusammengetragen. Sie zeigt individuelle Schicksale, die gleichzeitig exemplarisch für die Verfolgung der Juden in Schleswig-Holstein und Deutschland stehen.

 

Das Buch erscheint pünktlich zum Beginn der »Novembertage 2016« im Wachholtz Verlag. Die Präsentation im Jüdischen Museum Rendsburg ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Günter Neugebauer, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Schleswig-Holstein für den Verein »Gegen Vergessen – für Demokratie e. V.«, spricht einleitende Worte, bevor die Autorin Dr. Frauke Dettmer selbst über das Buch spricht. Im Anschluss sind alle Gäste herzlich zu weiteren Gesprächen bei einem Glas Wein eingeladen.

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