Adornment, self-definition, religion

Pendants of the north-eastern Baltic Sea region, 9th–13th century

  • geschrieben von Tuuli Kurisoo
  • Studien zur Siedlungsgeschichte und Archäologie der Ostseegebiete
  • Band: 19
  • 1. Auflage
  • 28,0 cm x 22,6 cm
  • 564 Seiten
  • Erscheinungsdatum: 17.11.2021
  • Sprache des Textes: Englisch
  • 978-3-529-01379-9

Die Reihe ›Studien zur Siedlungsgeschichte und Archäologie der Ostseegebiete‹ wird herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur – Mainz. Die aktuellen Herausgeber der Reihe sind C. von Carnap-Bornheim & M. Wemhoff.

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Inhalt

Anhänger sind als archäologische Funde zahlreich und weit verbreitet, allerdings unterscheiden sie sich in einigen Merkmalen von anderen kleinen Schmuckstücken. Da die Verwendung von Anhängern weit in die Geschichte zurückreicht und auch heute noch üblich ist, scheinen sie weitgehend bekannt und doch entfernt zu sein. Dies macht sie zu umstrittenen archäologischen Funden. Auf unterschiedlichen Ausgrabungen in der nordöstlichen Ostseeregion wurden insgesamt mehrere tausend Anhänger aus dem 9. bis 13. Jahrhundert gefunden. Dieser Zeitraum und dieses Gebiet betten sich in größere politische und soziokulturelle Entwicklungen im Ostseeraum ein. In dieser Arbeit wird aufgezeichnet, dass Anhänger wertvolles Quellenmaterial für die Untersuchung gesellschaftlicher Fragen im 9. bis 13. Jahrhundert bieten. Zum ersten Mal trägt eine Studie eine vollständige Sammlung zusammen, was es ermöglicht, ehrgeizigere Ziele zu setzen als in bisherige Forschung. So wird der Schwerpunkt über die Interpretation einzelner Typen hinaus auf die allgemeine Frage gelegt, wie Anhänger ihre Bedeutung erlangen. Technologische Aspekte, die visuelle Kultur und die Verwendung von Anhängern werden ausführlich betrachtet. Nicht zuletzt wird die Bedeutung von Anhängern analysiert, welche sowohl dynamisch und vielschichtig, als auch individuell ist. Neben dieser Einzigartigkeit der Studie werden die Ergebnisse detailliert und ausführlich beschrieben, was dieses Buch auch für internationale Leserinnen und Leser ohne Kenntnis des Quellenmaterials oder der archäologischen Forschung in Estland und Lettland zugänglich und attraktiv macht.