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News

Der Niemannsweg
18.11.2016

»Der Niemannsweg. Geschichte einer Straße, ihrer Menschen und Häuser in Kiel-Düsternbrook« von Kai Detlev Sievers ist die jüngste Neuerscheinung im Wachholtz Verlag und ab sofort erhältlich.

 

Der Niemannsweg ist schon seit den 1880er Jahren, als die Bebauung der Straße – damals noch als Feldweg konzipiert – begann, eine der wichtigsten Straßen Kiels. Mit der wechselvollen Geschichte der Stadt wechselten auch die Häuser des Niemannsweges immer wieder ihre Bewohner. Wichtige Persönlichkeiten wie Ferdinand Tönnies, Otto Mensing und bekannte Familien wie die der Ahlmanns, Lubinus' oder Meyers wohnten hier. Der Niemannsweg war Wohnort von Seeoffizieren der kaiserlichen Flotte, Professoren der Kieler Universität und Kieler Großkaufleute.

 

Mit »Der Niemannsweg. Geschichte einer Straße, ihrer Menschen und Häuser in Kiel-Düsternbrook« hat Kai Detlev Sievers die erste bilderreiche Gesamtdarstellung der Häuser und Bewohner des Niemannsweges verfasst. Damit leistet der Autor einen wichtigen Beitrag für die Kieler Stadtgeschichte. Erschienen ist das Buch in der Reihe »Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte«, herausgegeben von Jürgen Jensen.

 

 

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Erfolgreiche Buchpräsentation »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere«
11.11.2016

Die Verfolgung der Juden in Rendsburg durch die Nationalsozialisten verlief fast ohne Blutvergießen. War in Rendsburg also alles »gar nicht so schlimm«? Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, wird wütend, wenn sie Statements dieser Art hört. Was in Rendsburg passiert ist und auf welche Art und Weise die jüdischen Mitbürger drangsaliert, vertrieben und ermordet wurden, darf nicht unterbewertet werden, die Maschinerie des NS-Regimes hat in Rendsburg genauso »funktioniert« wie überall sonst in Deutschland und Österreich.

 

Die Schicksale der 39 Rendsburger Juden zwischen 1933 und 1945 sind einzigartig, so wie die Menschen selbst. Man kennt ihre Namen und dank Fotos auch ihre Gesichter. Man weiß, wo sie wohnten, wo sie ihr Geschäft führten und welche Rolle sie im gesellschaftlichen Leben der Stadt innehatten. Dr. Frauke Dettmer hat über jeden einzelnen von ihnen gründlich recherchiert, Archive in ganz Europa konsultiert, Zeitzeugeninterviews ausgewertet, Fotos gesammelt und schließlich die ganz individuelle Geschichte eines jeden Rendsburger Juden in der Zeit des Nationalsozialismus aufgeschrieben.

 

Am gestrigen Abend hat die Autorin ihr Buch im Betsaal des Jüdischen Museums Rendsburg vorgestellt. Sie sprach nicht nur über inhaltliche Aspekte, sondern auch darüber, welche Quellen Aufschluss über die damalige Zeit geben konnten und wo man nicht mehr fündig wurde. Viele Dokumente wurden auch lange nach 1945 noch vernichtet. Über das, was passiert ist, hat man lange Zeit geschwiegen, sodass bis heute noch nicht alles über die NS-Zeit in Rendsburg erforscht ist. Dieses Schweigen ist schon seit geraumer Zeit gebrochen, doch es gibt noch immer großen Aufklärungsbedarf...

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Endlich da!
10.11.2016

Ab heute ist das Buch »WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER« von Gerhard Müller, mit Fotografien von Frank Peter, herausgegeben von den Kieler Nachrichten im Handel erhältlich. Am 17. November gibt es in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten einen »KN Treff.Punkt« mit Gerhard Müller und drei schleswig-holsteinischen Persönlichkeiten aus dem Buch.

 

Lange haben wir im Wachholtz Verlag die Vorfreude genossen. Jeden Mittwoch und Freitag wurde sie weiter angeregt, wenn in den Kieler Nachrichten Porträts von Schleswig-Holsteinern gezeigt wurden, von Sportlern, Politikern, Schriftstellern, Clowns, Marzipan-»Schmikerinnen«, Models, Erfindern... ganz normalen Schleswig-Holsteinern eben!

 

Jetzt ist es endlich da! Das große Buch zur KN-Serie »WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER«. Viele Redakteure und Redakteurinnen der Kieler Nachrichten waren im ganzen Land unterwegs, um Menschen zu begleiten bei dem, was sie tun, was sie sind. Sowohl in der heutigen Print- als auch der Online-Augabe der Kieler Nachrichten erzählen Gerhard Müller und Frank Peter, wen sie besucht haben, was sie erlebt haben und wie sie überhaupt auf die Menschen kamen, die sie besucht haben.

 

Über ihre Arbeit am Buch sprechen die Macher auch nächste Woche Donnerstag, am 17. November, ab 19 Uhr in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten. Hier findet ein »KN Treff.Punkt« zum Buch statt, zu Gast sind Krimi-Autor Hannes Nygaard, die erste Dänin mit deutschem Pass Annie Lander Laszig und der Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf. Es wird also nicht nur über das Buch gesprochen, sondern auch über das Leben in Schleswig-Holstein aus drei ganz unterschiedlichen Perspektiven.

 

 

 

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Rendsburg 1933–1945
06.11.2016

Buchpräsentation »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere. Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945« von Frauke Dettmer am 10. November 2016, 19 Uhr, im Betsaal des Jüdischen Museums Rendsburg.

 

Über 70 Jahre ist es her, dass die Nationalsozialisten alles daran setzten, die jüdische Bevölkerung auszulöschen. Je weiter diese Ereignisse in die Vergangenheit rücken, desto schwerer vorstellbar wird, was in den Jahren 1933–1945 passiert ist und desto wichtiger wird es, immer wieder neu daran zu erinnern. Bücher sind unter anderem dank ihrer Langlebigkeit für diesen Zweck ein sehr gut geeignetes Medium.

 

Wichtig ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die immer weiter auf diesem Gebiet forschen, neue Erkenntnisse an die Öffentlichkeit bringen und das Thema der Judenverfolgung immer weiter vor dem Vergessenwerden bewahren. Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, gehört zu diesen Menschen. Sie forschte gründlich in deutschen und ausländischen Archiven und wertete Zeitzeugeninterviews aus, um von allen zwischen 1933 und 1945 in Rendsburg registrierten Juden ein möglichst ausführliches Porträt zu erstellen.

 

Das Erebnis ihrer Arbeit ist ein 168 Seiten langes Buch über die »Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945«, das, begleitet von zahlreichen Fotografien und Abbildungen, ein wichtiges Stück Regionalgeschichte anhand von individuellen Schicksalen erzählt.

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Detlev Kraack in der »Spätschicht«
04.11.2016

Die Holtenauer Str. ist eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Kiels. Am ersten Freitag im Monat – so wie heute – öffenen dort viele Geschäfte ihre Türen bis 22 Uhr und laden ein zur »Spätschicht«. Auch Hugendubel gehört zu diesen Geschäften und hat an diesem Freitag, dem 4. November, einen besonderen Gast.

 

Prof. Dr. Detlev Kraack ist ab 19 Uhr dort, um sein jüngstes Buch »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« dort vorzustellen. Der Eintritt ist natürlich frei, sodass jeder ganz ungezwungen dazustoßen kann.

 

Der Wachholtz Verlag wünscht einen guten Start ins Wochenende!

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