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News

Erfolgreiche Buchpräsentation »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere«
11.11.2016

Die Verfolgung der Juden in Rendsburg durch die Nationalsozialisten verlief fast ohne Blutvergießen. War in Rendsburg also alles »gar nicht so schlimm«? Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, wird wütend, wenn sie Statements dieser Art hört. Was in Rendsburg passiert ist und auf welche Art und Weise die jüdischen Mitbürger drangsaliert, vertrieben und ermordet wurden, darf nicht unterbewertet werden, die Maschinerie des NS-Regimes hat in Rendsburg genauso »funktioniert« wie überall sonst in Deutschland und Österreich.

 

Die Schicksale der 39 Rendsburger Juden zwischen 1933 und 1945 sind einzigartig, so wie die Menschen selbst. Man kennt ihre Namen und dank Fotos auch ihre Gesichter. Man weiß, wo sie wohnten, wo sie ihr Geschäft führten und welche Rolle sie im gesellschaftlichen Leben der Stadt innehatten. Dr. Frauke Dettmer hat über jeden einzelnen von ihnen gründlich recherchiert, Archive in ganz Europa konsultiert, Zeitzeugeninterviews ausgewertet, Fotos gesammelt und schließlich die ganz individuelle Geschichte eines jeden Rendsburger Juden in der Zeit des Nationalsozialismus aufgeschrieben.

 

Am gestrigen Abend hat die Autorin ihr Buch im Betsaal des Jüdischen Museums Rendsburg vorgestellt. Sie sprach nicht nur über inhaltliche Aspekte, sondern auch darüber, welche Quellen Aufschluss über die damalige Zeit geben konnten und wo man nicht mehr fündig wurde. Viele Dokumente wurden auch lange nach 1945 noch vernichtet. Über das, was passiert ist, hat man lange Zeit geschwiegen, sodass bis heute noch nicht alles über die NS-Zeit in Rendsburg erforscht ist. Dieses Schweigen ist schon seit geraumer Zeit gebrochen, doch es gibt noch immer großen Aufklärungsbedarf...

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Endlich da!
10.11.2016

Ab heute ist das Buch »WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER« von Gerhard Müller, mit Fotografien von Frank Peter, herausgegeben von den Kieler Nachrichten im Handel erhältlich. Am 17. November gibt es in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten einen »KN Treff.Punkt« mit Gerhard Müller und drei schleswig-holsteinischen Persönlichkeiten aus dem Buch.

 

Lange haben wir im Wachholtz Verlag die Vorfreude genossen. Jeden Mittwoch und Freitag wurde sie weiter angeregt, wenn in den Kieler Nachrichten Porträts von Schleswig-Holsteinern gezeigt wurden, von Sportlern, Politikern, Schriftstellern, Clowns, Marzipan-»Schmikerinnen«, Models, Erfindern... ganz normalen Schleswig-Holsteinern eben!

 

Jetzt ist es endlich da! Das große Buch zur KN-Serie »WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER«. Viele Redakteure und Redakteurinnen der Kieler Nachrichten waren im ganzen Land unterwegs, um Menschen zu begleiten bei dem, was sie tun, was sie sind. Sowohl in der heutigen Print- als auch der Online-Augabe der Kieler Nachrichten erzählen Gerhard Müller und Frank Peter, wen sie besucht haben, was sie erlebt haben und wie sie überhaupt auf die Menschen kamen, die sie besucht haben.

 

Über ihre Arbeit am Buch sprechen die Macher auch nächste Woche Donnerstag, am 17. November, ab 19 Uhr in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten. Hier findet ein »KN Treff.Punkt« zum Buch statt, zu Gast sind Krimi-Autor Hannes Nygaard, die erste Dänin mit deutschem Pass Annie Lander Laszig und der Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf. Es wird also nicht nur über das Buch gesprochen, sondern auch über das Leben in Schleswig-Holstein aus drei ganz unterschiedlichen Perspektiven.

 

 

 

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Rendsburg 1933–1945
06.11.2016

Buchpräsentation »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere. Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945« von Frauke Dettmer am 10. November 2016, 19 Uhr, im Betsaal des Jüdischen Museums Rendsburg.

 

Über 70 Jahre ist es her, dass die Nationalsozialisten alles daran setzten, die jüdische Bevölkerung auszulöschen. Je weiter diese Ereignisse in die Vergangenheit rücken, desto schwerer vorstellbar wird, was in den Jahren 1933–1945 passiert ist und desto wichtiger wird es, immer wieder neu daran zu erinnern. Bücher sind unter anderem dank ihrer Langlebigkeit für diesen Zweck ein sehr gut geeignetes Medium.

 

Wichtig ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die immer weiter auf diesem Gebiet forschen, neue Erkenntnisse an die Öffentlichkeit bringen und das Thema der Judenverfolgung immer weiter vor dem Vergessenwerden bewahren. Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, gehört zu diesen Menschen. Sie forschte gründlich in deutschen und ausländischen Archiven und wertete Zeitzeugeninterviews aus, um von allen zwischen 1933 und 1945 in Rendsburg registrierten Juden ein möglichst ausführliches Porträt zu erstellen.

 

Das Erebnis ihrer Arbeit ist ein 168 Seiten langes Buch über die »Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945«, das, begleitet von zahlreichen Fotografien und Abbildungen, ein wichtiges Stück Regionalgeschichte anhand von individuellen Schicksalen erzählt.

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Detlev Kraack in der »Spätschicht«
04.11.2016

Die Holtenauer Str. ist eine der beliebtesten Einkaufsstraßen Kiels. Am ersten Freitag im Monat – so wie heute – öffenen dort viele Geschäfte ihre Türen bis 22 Uhr und laden ein zur »Spätschicht«. Auch Hugendubel gehört zu diesen Geschäften und hat an diesem Freitag, dem 4. November, einen besonderen Gast.

 

Prof. Dr. Detlev Kraack ist ab 19 Uhr dort, um sein jüngstes Buch »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« dort vorzustellen. Der Eintritt ist natürlich frei, sodass jeder ganz ungezwungen dazustoßen kann.

 

Der Wachholtz Verlag wünscht einen guten Start ins Wochenende!

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Wir freuen uns auf Ihre Meinung!
03.11.2016

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ab sofort ist für alle Beiträge unter den »News« die Kommentar-Funktion freigeschaltet. Dass Sie als Leser zukünftig von dieser Funktion Gebrauch machen, wünschen wir uns sehr! Lob, Kritik und Fragen jeglicher Art können so an den Verlag gerichtet werden. Wir werden sie auf jeden Fall beantworten.

 

Wir freuen uns auf viele Anregungen und Fragen!

Ihr Team vom Wachholtz Verlag

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Viele Veranstaltungen zum Herbstprogramm im November
01.11.2016

Der November ist ein Lese-Monat! Darum hält der Wachholtz Verlag in den kommenden Wochen viele Neuerscheinungen und Veranstaltungen bereit.

 

Los geht der Lese-November kommenden Freitag, am 4. November, 19 Uhr. Prof. Dr. Detlev Kraack ist mit seinem Buch »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« zu Gast bei Hugendubel in Kiel, Holtenauer Str. 116. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Spätschicht« haben die Besucher die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre den Autor und sein Buch kennen zu lernen.

»WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER. 70 Jahre – 70 Menschen« von Gerhard Müller und Frank Peter, herausgegeben von den Kieler Nachrichten, erscheint am 10. November. Am 17. November gibt es in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten einen »KN Treff.Punkt«. Zu Gast sind Persönlichkeiten aus dem Buch und natürlich aus Schleswig-Holstein: Annie Lander Laszig, Willi Holdorf und Hannes Nygaard.

Ebenfalls am 10. November erscheint Dr. Frauke Dettmers »›Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere‹ Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945«. Ihre Buchpräsentation am Erscheinungstag ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für die »Novembertage 2016« im Jüdischen Museum in Rendsburg. Die Buchpräsentation mit anschlließendem Gespräch beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Ausklingen wird der November mit der Buchpräsentation von Sylvina Zanders »›Ich bin an diesem Ort geboren‹ Die Geschichte der Oldesloer Juden« am 29. November, 19 Uhr, in Bad Oldesloe.

Der Wachholtz Verlag freut sich auf viele schöne und interessante Veranstaltungen und darauf, dass der Duft frisch gedruckter Bücher bald wieder die Verlagsräume erfüllen wird.

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»Begegnungen« in der Buchhandlung Hugendubel
28.10.2016

Lesung: »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« von Prof. Dr. Detlev Kraack (Wachholtz Verlag 2016) am 4. November, 19 Uhr, in der Hugendubel-Filiale Kiel, Holtenauer Str. 116. Der Eintritt ist frei.

 

Die Definition von »Heimat« unterliegt derzeit einer gründlichen Überprüfung. Bücher, Filme und auch die alltäglichen Nachrichten nähern sich dem Thema auf vielfältige Weise an. Die Frage danach, wo, wer und was Heimat ist, wird so immer neu und immer anders beantwortet.

 

Eine mögliche Herangehensweise ist die Suche in der Vergangenheit, zum Beispiel nach den Menschen, die in einer Region gelebt haben und ihr dadurch eine bestimmte Form gaben. Man begegnet auf dieser Suche Menschen, die schon vor Jahrhunderten auf die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen dieser Region Einfluss genommen haben.

 

Diesen Weg der Annäherung an Schleswig-Holstein – und damit auch an eine mögliche Definition von »Heimat« – wählte auch Prof. Dr. Detlev Kraack, als er sich für sein Buch »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« auf die Spuren von 132 Persönlichkeiten aus Schleswig-Holstein begab. Beginnend im Mittelalter und abschließend mit dem 21. Jahrhundert entsteht so ein umfassendes Gesamtbild der schleswig-holsteinischen Geschichte, in dem man Personen begegnet, deren Namen heute Straßenschilder, Schulen und Kirchen zieren.

 

Am 4. November ist Prof. Dr. Detlev Kraack zu Gast in der Veranstaltungsreihe »Spätschicht« in der Hugendubel-Filiale in Kiel, Holtenauer Str. 16. Ab 19 Uhr stellt der Historiker sich und sein Buch dort vor. Der Eintritt ist frei.

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Auftakt zu den »Novembertagen« in Rendsburg
25.10.2016

Buchpräsentation: »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere. Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945« von Frauke Dettmer am 10. November 2016, 19 Uhr im Jüdischen Museum Rendsburg (Betsaal), Prinzessinstr. 7–8. Eintritt frei.

 

Das Jüdische Museum Rendsburg organisiert alljährlich die »Novembertage« zur Erinnerung an die Progrome 1938. Verschiedene Veranstaltungen bieten unterschiedliche Formen, sich den Ereignissen der Vergangenheit zu nähern. Filme, Vorträge, Konzerte und Buchpräsentationen sollen dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte erhellen. Den Auftakt in die Veranstaltungsreihe macht die Buchpräsentation der Wachholtz-Neuerscheinung »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere. Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945« von Frauke Dettmer.

 

Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, hat sich in jahrelanger Forschungsarbeit mit der nationalsozialistischen Verfolgung der Juden in Rendsburg beschäftigt. Zahlreiche Zeitzeugeninterviews und die Recherche in deutschen und ausländischen Archiven ermöglichten es ihr, einen detaillierten Einblick in die Einzelschicksale der damals in Rendsburg lebenden Juden zu gewinnen. Die Erträge ihrer Forschung hat Frauke Dettmer in einem Buch zusammengetragen. Sie zeigt individuelle Schicksale, die gleichzeitig exemplarisch für die Verfolgung der Juden in Schleswig-Holstein und Deutschland stehen.

 

Das Buch erscheint pünktlich zum Beginn der »Novembertage 2016« im Wachholtz Verlag. Die Präsentation im Jüdischen Museum Rendsburg ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Günter Neugebauer, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Schleswig-Holstein für den Verein »Gegen Vergessen – für Demokratie e. V.«, spricht einleitende Worte, bevor die Autorin Dr. Frauke Dettmer selbst über das Buch spricht. Im Anschluss sind alle Gäste herzlich zu weiteren Gesprächen bei einem Glas Wein eingeladen.

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Über die Menschen im Land
21.10.2016

»WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER« heißt die aktuelle Serie der Kieler Nachrichten, für die Reporter »ganz normale« oder prominente Menschen Schleswig-Holsteiner in ihren Wohnzimmern oder am Arbeitsplatz besucht haben. In der heutigen Ausgabe lernen Sie den ehemaligen SPD-Bundesvorsitzenden Björn Engholm kennen. Der große Bildband zur Serie erscheint am 10. November im Wachholtz Verlag.


Eindrucksvolle Porträt-Fotografien werden von lebendigen Texten begleitet, die den Leser in die Welt der Schleswig-Holsteiner eintauchen lassen. Es sind ganz individuelle Geschichten, die da erzählt werden und doch handeln sie von genau den Menschen, die das Land zu dem machen, was es ist.

 

So lernt man auch einen Prominenten wie Björn Engholm ganz privat kennen, erfährt, wo sein Lieblingsort in Schleswig-Holstein liegt, wie er seine Zeit hier am liebsten verbringt und in welches Restaurant es ihn immer wieder zieht. Ganz privat eben! Denn nicht nur die Reporter der Kieler Nachrichten wurden mit offenen Armen bei den 70 Schleswig-Holsteinern, die im Buch vorgestellt werden, empfangen. Auch die Leser und Betrachter des Bildbandes sind eingeladen, einzutauchen in fremde Welten, die, so merkt man bald, so fremd eigentlich gar nicht sind.

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Zur Klarsicht gezwungen
20.10.2016

Mit Theodor Storm stellt der sh:z in seiner Serie »Unsere Heimat« schon den dritten bedeutenden Schleswig-Holsteiner in dieser Woche vor. Vor ihm schafften es bereits Carsten Niebuhr und Caspar von Saldern unter die »Menschen, die Spuren in Schleswig-Holstein hinterlassen haben«. Diese und weitere Porträts finden Sie in Prof. Dr. Detlev Kraacks: »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern«. Der Autor ist mit seinem Buch am 4. November zu Gast in der »Spätschicht« in der Hugendubel-Filiale Holtenauer Str. 116 in Kiel.


Theodor Storm (1817–1888) gehörte nicht zu der Sorte Dichter, die verträumt auf die Welt blickt, sich ins Schreibzimmer zurückzieht, um die Welt poetisch zu verzaubern. Storm war Realist durch und durch – nicht nur als Vertreter des literarischen Realismus. Weil er politisch klar Stellung bezog, sich gegen Dänemark stellte, verlor er seine Zulassung als Anwalt, seine Kanzlei in Husum und bekam die Folgen von oppositioneller Positionierung deutlich zu spüren. Sich wieder hochzuarbeiten, erwies sich nicht gerade als einfach, zumal er sich auch vom konservativen Preußen zunehmend distanzierte. So war Storm als Jurist und Literat geradezu zur Klarsicht gezwungen.

 

Immerhin: Rückhalt kam schon immer aus dem Freundeskreis. Menschen wie die Brüder Theodor und Tycho Mommsen oder Theodor Fontane prägten Storms Leben und sein literarisches Wirken nachhaltig, und das schon seit dem Jurastudium in Kiel...

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