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Ein 1918er-Roman

22/01/2018

Die Neuausgabe von »Der Kaiser ging, die Generäle blieben« von Theodor Plievier erscheint am 13. Februar 2018. Mit Farbschnitt, Halbleinen, Lesebändchen und Leporello ist diese Ausgabe besonders hochwertig ausgestattet.

 

Mit den Aufständen der Arbeiter und Matrosen in Kiel, begann 1918 die Revolution, die zum Sturz des Deutschen Kaiserreichs führte. Theodor Plievier gehörte am Ende des Ersten Weltkriegs zu denjenigen, die nicht mehr für das sowieso schon kriegsmüde Land in Seeschlachten kämpfen wollten, die den sicheren Tod bedeutet hätten. In seinem dokumentarischen Roman schildert der spätere Erfolgsschriftsteller, was sich auf den verschiedenen Schauplätzen zugetragen hat – auf den Schiffen und an Land, von Kiel bis nach Berlin. Er beschreibt die Geschehnisse aus unterschiedlichen Perspektiven: aus Sicht der Arbeiter und Matrosen, der Regierung und der Politiker in Kiel, im Umland und vor allem in Berlin.

 

 

»Der Kaiser ging, die Generäle blieben« erschien erstmals 1932 im Malik-Verlag. Theodor Plievier wollte mit seinem Roman im Stile der »Neuen Sachlichkeit« ein Gesamtbild der Zeit erschaffen, damit man aus den »davongetragenen Niederlagen die bitteren Lehren [zieht]« (Theodor Plievier). Dass der Autor selbst aktiv an der Revolution beteiligt war, macht seinen Roman besonders authentisch. 

 

»Und draußen fließt der Strom weiter. Noch immer quellen Menschen aus den Vorstädten und Arbeiterquartieren in die innere Stadt. In der Friedrichstraße, Unter den Linen, auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor brennen die blau flimmernden elektrischen Bogenlampen wieder. Der Krieg ist aus! Das Kaiserreich ist gestürzt!«

 

 

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