Recheneinschreibebücher aus Schleswig-Holstein (1609-1867)

Ein kommentierter Katalog

  • geschrieben von Jürgen Kühl
  • herausgegeben von Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Landesarchiv Schleswig-Holstein
  • Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins
  • 1., Aufl.
  • Paperback
  • 23 x 15.5 cm
  • 436 Seiten
  • Erscheinungsdatum: 01.04.2014
  • ISBN 9783529022227

Paperback

lieferbar innerhalb von 2 Werktagen

Auf die Wunschliste

Beschreibung

In früheren Jahrhunderten war es besonders unter Jugendlichen üblich, Rechenbücher Aufgabe für Aufgabe zu bearbeiten und die Rechnungen in ein eigenes Buch einzuschreiben. Diese Recheneinschreibebücher sind bis zu achthundert Seiten stark und oft sorgfältig, bisweilen sogar künstlerisch ausgestaltet. Der Autor hat allein in Schleswig-Holstein über zweihundert dieser Handschriften aus der Zeit von 1600 bis 1860 aufgespürt. Im Katalog werden sie einzeln beschrieben, wobei besondere Handschriften und Handschriftengruppen intensiver behandelt und in ihren zeitgeschichtlichen Kontext gestellt werden. Zusammenfassende Kapitel beschäftigen sich mit Recheneinschreibebüchern als kulturhistorischer Quelle sowie zeitgenössischen mathematischen Begriffen und Verfahren. Zahlreiche Abbildungen illustrieren den Band.

Jürgen Kühl

Jürgen Kühl, Jahrgang 1930, war nach dem Studium der Mathematik und Physik in verschiedenen Bereichen des schleswig-holsteinischen Schulwesens tätig und zuletzt Leiter der Theodor-Mommsen-Schule in Bad Oldesloe. Seit über zwanzig Jahren beschäftigt er sich mit Rechen- und Mathematikhandschriften.

mehr lesen


Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Landesarchiv Schleswig-Holstein

Oliver Auge, Prof. Dr. phil., ist Direktor der Abteilung für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt zur Geschichte Schleswig-Holsteins in Mittelalter und Früher Neuzeit am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Forschungsfelder umfassen Studien zur spätmittelalterlichen Reichs-, Kloster-, Stadt- und Dynastiegeschichte sowie vergleichende Untersuchungen zur fürstlichen Herrschaft und Politik insbesondere in den Regionen Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. Katja Hillebrand, Dr. phil, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung für Re¬gio¬nal¬ge¬schichte mit Schwerpunkt zur Geschichte Schleswig-Hol¬steins in Mittel¬alter und Früher Neuzeit am Historischen Seminar der Chris¬tian-Al¬brechts-Universität zu Kiel. Ihre Arbeits- und In¬te¬res¬sen¬schwer¬punkte liegen in der Bau- und Kunstgeschichte der Sakralbauten des Früh- und Hochmittelalters, insbesondere der Klos-ter¬architektur. Ihr gegenwärtiges Forschungsfeld bezieht sich auf die spirituelle und kul¬turelle Entwicklung der Frauenkommunitäten nördlich der Elbe.

mehr lesen

Weitere Bücher von Jürgen Kühl, Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Landesarchiv Schleswig-Holstein