Artikel 1 von 1

Adolph Lowe als Wirtschaftsphilosoph

Von der Kieler Schule zur Politischen Ökonomik

  • geschrieben von Fenja Wiechel-Kramüller
  • herausgegeben von Ludger Heidbrink
  • 1. Auflage
  • 21,0 cm x 14,8 cm
  • 120 Seiten
  • Erscheinungsdatum: 29.12.2020
  • 978-3-529-03900-3

Erscheint in den „Kieler Schriften zur Wirtschaftsphilosophie“ des Kiel Center for Philosophy, Politics and Economics (KCPPE) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

lieferbar innerhalb von 12 Monaten

Auf die Wunschliste

Inhalt

Adolph Lowe (1893–1995) gehörte in den 1920er Jahren zu den einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. Er arbeitete im Wirtschaftsministerium der Weimarer Republik, baute als Leiter der Konjunkturabteilung das Kieler Weltwirtschaftsinstitut entscheidend auf und lehrte Wirtschaftswissenschaften am Institut für Sozialforschung an der Universität Frankfurt. Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten. Gemeinsam mit Max Horkheimer, Paul Tillich und Karl Mannheim stand er ab 1933 weit oben auf der Liste der Verfolgten und floh mit seiner Familie über Genf und Paris nach Manchester. Karriere machte er schließlich an der New School for Social Research in New York. Doch anders als viele seiner Freunde und Fachkollegen ist er bisher in Deutschland noch immer recht unbekannt. Dieses Buch möchte das ändern. Die Autorin holt Lowes Werk wieder hervor und bettet es in die aktuelle Wirtschaftsphilosophie ein. Das Buch ist eine Zeitreise in die Weimarer Republik, die Anfänge der deutschsprachigen Konjunkturforschung, Kieler Universitätsgeschichte sowie die Entwicklung des ökonomischen Denkens.

Fenja Wiechel-Kramüller

Fenja Wiechel-Kramüller ist 1994 in Hamburg geboren, wuchs in der Lüneburger Heide auf und studiert heute Medienwissenschaft und Philosophie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Ein studentisches Masterprojekt brachte sie zu Adolph Lowe. Fasziniert von seinem Leben und Werk entstand hieraus das Buch „Adolph Lowe als Wirtschaftsphilosoph“.

mehr lesen