Orts-und Gewässernamen der Freien und Hansestadt Hamburg

Ein historisches Lexikon unter Einbeziehung relevanter Flurnamen

  • geschrieben von Wolfgang Laur
  • Kieler Beiträge zur Deutschen Sprachgeschichte
  • 1., Aufl
  • Hardcover
  • 20.5 x 14.5 cm
  • 272 Seiten
  • Karten
  • Erscheinungsdatum: 15.02.2012
  • ISBN 9783529028168

Hardcover

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Beschreibung

Das erste und umfassende Nachschlagewerk zu allen Orten, Siedlungen, Seen, Gewässern und Flüssen Hamburgs. Wussten Sie, dass sich Oevelgönne aus öwel (Übel) und günne (Gunst) herleitet und im Mittelniederdeutschen auch als Hölle bezeichnet wird. Wie die Orts- und Gewässernamen in Hamburg entstanden, steht jetzt in neuen "Laur". Dr. Wolfgang Laur hat sich durch seine zahlreichen Veröffentlichungen einen Namen als hochangesehener Wissenschaftler gemacht, nicht nur national, sondern auch international. Das vorliegende Werk wurde von ihm in einer ersten Fassung um das Jahr 2002 abgeschlossen. Die geplante Veröffentlichung scheiterte seinerzeit. So blieb das Manuskript mit zunächst noch weiterhin angebrachten Ergänzungen durch den Autor bis zu dessen Tod im August 2009 liegen. Es ist das große Verdienst seines Bruders, Prof. Dr. Peter Laur von der RWTH Aachen, dieses im Nachlass befindliche wertvolle Werk zu neuem Leben erweckt und mit erheblichen persönlichen Mitteln zum Druck vorbereitet zu haben. Für die einleitenden Kapitel konnten zwei Hamburger Wissenschaftler – der Historiker Dr. Klaus Richter und der Archäologe Wulf Thieme M.A. – für die Mitwirkung gewonnen werden. Prof. Peter Laur hat in seiner „Vorbemerkung“ den durchaus mühevollen, aber mit Zielstrebigkeit betriebenen Fortgang des Veröffentlichungsvorhabens ausführlicher beschrieben. Prof. Friedhelm Debus hat im Gedenken an den langjährigen Fachkollegen und Freund Dr. Wolfgang Laur mit sehr großem Engagement erfolgreich die weitere Betreuung und Herausgeberschaft des nicht nur für Hamburg, sondern auch allgemein für die namenkundlich-kulturhistorische Wissenschaft bedeutenden Werkes übernommen.

Wolfgang Laur

Prof. Dr. Friedhelm Debus Geboren 1932 in Oberdieten / Hessen. Abitur 1952 in Biedenkopf. Studium der Germanistik, Romanistik, ev. Theologie, Psychologie, Volkskunde in Marburg/Lahn, Dijon, Paris, Tübingen. 1957 Promotion in Germanistik in Marburg. 1959 Staatsexamen in Deutsch, ev. Religion in Marburg. Wiss. Assistent am Forschungsinstitut „Deutscher Sprachatlas“ Marburg, Wiss. Rat daselbst. 1965 Habilitationsstipendium der DFG. 1965 Berufung auf den Lehrstuhl für mittelalterliche Literatur und deutsche Sprachwissenschaft an der Rijsuniversität Groningen / Niederlande. 1969 / 1970 Berufung auf den Lehrstuhl für Deutsche Philologie an die Universität Kiel. 1973–1975 Dekan und Prodekan der Philosophischen Fakultät der Universität Kiel. 1979–1983 Fachgutachter der DFG. 1995–1997 Präsident des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim. 1997 Emeritierung. Zahlreiche Publikationen – Bücher, Zeitschriften, (Mit-) Herausgeber diverser Reihen und Mitglied in verschiedenen Kommissionen und Gesellschaften. Univ.-Prof. Dr. Peter Laur, Dipl.-Chem. Geboren 1934 in Riga (Lettland). Abitur 1953 an der Domschule Schleswig. Studium der Chemie (Hauptfach), Physik, Mineralogie und angewandten Psychologie in Kiel, Berlin und München; Promotion 1962 an der Universität München (Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes). Stipendiat, Postdoctoral Fellow bzw. Research Associate (Chemie) 1963–1966 in den USA (Stanford University, New York University, Princeton University). Senior Van Leer Fellowship am Weizmann Institut in Rehovoth (Israel) 1966/1967. Forscher, Hochschullehrer und Wissenschaftssekretär in Kopenhagen 1967–1975 (Königliche Veterinär- und Landbauhochschule, dann Dänemarks Technische Hochschule sowie Forschungssekretariat des dänischen Unterrichtsministeriums). Berufung an die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH Aachen University) als Chemieprofessor 1975; seit 1999 im Ruhestand. Forschungsgebiete: Stereochemie, angewandte Spektroskopie und Molekülchemie der Nichtmetalle sowie zunehmend neueste Chemiegeschichte (u.a. Untersuchugen über die geheime deutsche Goldgewinnung in der NS-Zeit und die Chemieforschung im KZ Dachau). Weiterhin Tätigkeit in der internationalen Organisation der Chemieforschung.

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