Der Mensch und das Meer

Wie Erzählungen unseren Umgang mit dem Ozean beeinflussen

  • herausgegeben von Ulrike Kronfeld-Goharani, Aletta Mondré, Franziska Werner
  • 1. Auflage
  • 23,0 cm x 15,0 cm
  • 320 Seiten
  • Erscheinungsdatum: 01.12.2020
  • 978-3-529-05054-1

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Inhalt

Erzählungen über den Ozean, ob Weltliteratur wie Moby Dick oder der Mythos »Blanker Hans« als Synonym für die sturmumtoste Nordsee, sind mehr als reine Fiktion. Der vorliegende Band präsentiert eine Sammlung von Geschichten über das Meer und deckt auf, wie sie unsere Sichtweise auf den Ozean beeinflussen.

Ulrike Kronfeld-Goharani

Ulrike Kronfeld-Goharani hat Physikalische Ozeanographie in Kiel studiert und im Fach Maritime Meteorologie an der Universität Hamburg promoviert. Nach ihrem Studium arbeitete sie unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, am Institut für Physik am ehemaligen GKSS Forschungszentrum in Geesthacht, sowie – im Rahmen eines interdisziplinären Projektzusammenhangs – am Schleswig-Holsteinischen Institut für Friedenswissenschaften in Kiel, wo sie den Arbeitsbereich »Ökologische Sicherheit und Nachhaltige Entwicklung« leitete. Seit 2006 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Kiel. Ihre Forschungstätigkeiten umfassen Studien zur internationalen Meeres- und Klimapolitik, zu Fragen der Nachhaltigkeit auf der Hohen See und in Unternehmen der maritimen Wirtschaft, zum maritimen Tourismus, zur Meeresverschmutzung und zur maritimen Sicherheit. Von 2013–2017 war sie Mitglied der Exzellenzinitiative »Ozean der Zukunft«. Sie ist Mitglied von Kiel Marine Science, dem Zentrum für interdisziplinäre Meereswissenschaften an der Universität Kiel.

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Aletta Mondré

Aletta Mondré ist Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Meerespolitik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Mitglied von Kiel Marine Science, dem Zentrum für interdisziplinäre Meereswissenschaften an der CAU Kiel. Aktuell forscht sie zur Architektur von Ocean Governance und der Regulierung von Tiefseebergbau. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der University of Melbourne arbeitete sie am Sonderforschungsbereich »Staatlichkeit im Wandel«, getragen von der Universität Bremen, der Jacobs University Bremen sowie der Universität Oldenburg. Sie promovierte mit einer Arbeit über die Wahl von internationalen Foren zur Beilegung von Seegrenzstreitigkeiten an der Universität Bremen und forschte und lehrte anschließend an der Universität Duisburg-Essen als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sie ist eine der Sprecherinnen der DVPW-Themengruppe »Polar- und Meerespolitik«.

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Franziska Werner

Franziska Julie Werner hat an der Universität Hamburg, der Hawaii Pacific University, USA, und an der Universität Kiel studiert. Sie hat das erste Staatsexamen für das Lehramt in den Fächern Englisch und Biologie sowie den Master of Science in Biological Oceanography absolviert. 2016 promovierte sie am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel im Fachbereich Experimentelle Ökologie und Nahrungsnetze. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt den ökologischen Auswirkungen anthropogener Einflüsse wie z.B. des Klimawandels auf küstennahe Ökosysteme. Sie koordiniert die Ocean Education Initiative des Forschungsschwerpunktes Kiel Marine Science, des Future Ocean Netzwerks und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel. Ziel der Initiative ist es, das interdisziplinäre Lernen und Lehren im meeres- und umweltwissenschaftlichen Themenbereich zu fördern und die studentische Auseinandersetzung mit dem Thema Ozean und Nachhaltigkeit universitätsweit zu stärken.

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