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Landschaftsgeschichte Norddeutschlands

Umwelt und Siedlung von der Steinzeit bis zur Gegenwart

  • geschrieben von Karl E Behre
  • 1., Aufl.
  • Hardcover
  • 28 x 21 cm
  • 300 Seiten
  • 250 farb. Abb., Graf. u. Ktn
  • Erscheinungsdatum: 03.12.2008
  • ISBN 978-3-529-02499-3

Hardcover

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Inhalt

Vielfältig ist Norddeutschland: Nordsee, Ostsee und das weite Hinterland der Alt- und Jungmoränengebiete von der Ems bis an die Oder bilden ganz unterschiedliche Natur- und Lebensräume. Wie sie entstanden sind und was der Mensch in den vergangenen Jahrtausenden aus ihnen gemacht hat, schildert dieser Band. Mit der Einführung von Ackerbau und Viehhaltung in der Jungsteinzeit begann die Entwicklung der Kulturlandschaft, die in der Folgezeit zu immer stärkeren Umweltveränderungen führte. Seit dem Mittelalter wurden dann große Landschaftsteile buchstäblich ausgeplündert. Die Marschen wurden besiedelt und bedeicht, die Moore kultiviert und die Waldverwüstung auf den Altmoränen führte zu riesigen Heideflächen, während die besseren Jungmoränenböden vielfach zur Beackerung genutzt wurden. Beschrieben werden neben der Landwirtschaft auch die frühen Industrien, die die Landschaft mit geprägt haben. Das Buch ist von sachkundiger Hand in einem kompakten und informativen Text geschrieben und mit zahlreichen farbigen Abbildungen illustriert. Dabei sind die neuesten Forschungsergebnisse berücksichtigt. Wer als interessierter Laie, Student oder Lehrender Fragen zur Geschichte der Natur- und Kulturlandschaft hat, findet die Antworten dazu in diesem Buch.

Karl E Behre

Prof. Dr. Karl-Ernst Behre ist von Haus aus Geobotaniker. Seine vielfältigen Arbeitsgebiete sind historisch ausgerichtet. Neben der Vegetations- und Umweltgeschichte hat er sich intensiv mit Küstengeologie und Meeresspiegelschwankungen befasst, hinzu kommen Archäobotanik und Siedlungsgeschichte. Seit 1962 arbeitet er am Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven, dessen Leiter er 1991-2000 war und wo er noch weiter tätig ist. Dieses weithin angesehene Institut erforscht die Entwicklung des Nordseeküstengebietes und die damit zusammenhängende Besiedlung der Marschen, aber auch die Siedlungsgeschichte der Geest- und Moorgebiete. Der Autor wurde 1975 apl. Professor für Botanik an der Universität Göttingen; 1994 erhielt er einen Ruf auf eine Teilprofessur für Geowissenschaften an der Freien Universität Amsterdam, die er nebenamtlich wahrnahm. Prof. Dr. Behre publizierte mehr als 250 Veröffentlichungen, darunter mehrere Bücher. In Schleswig-Holstein wurde er besonders bekannt durch seine Bände über die Pflanzenreste der Ausgrabung Haithabu und der Wurt Elisenhof in Eiderstedt.

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