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News

Jürgen Gosch erhält Auszeichnung für sein Lebenswerk
24.01.2017

Der schleswig-holsteinische Gastronom Jürgen Gosch wurde für sein Lebenswerk mit dem Warsteiner Preis »Lifetime Award« ausgezeichnet. Den Preis erhalten Persönlichkeiten, die sich durch besonderes Engagement und ihre Vorbildfunktion auszeichnen. DIe Jury des Preises entschied, dass Goschs »Gespür für die Kundenwünsche« und sein unternehmerisches Geschick den Gastronom zum »Botschafter und Vorbild für die gastgebende Branche in Deutschland« machen.

 

Einst hat Jürgen Gosch sich mit Krabbenpulen das Taschengeld aufgebessert, heute führt er über 40 gastronomische Betriebe in ganz Deutschland und auf Kreuzfahrtschiffen. Ein neues »Gosch«-Restaurant öffnet bald an der Kieler Förde.

 

Spannende Reportagen, Informationen und Anregungen für die Fischküche und natürlich eine Auswahl an leckeren Rezepten in: »Hand-Arbeiten. Fingerfood zum Selbermachen«, »Fisch gefangen! Feiner Fisch von Aal bis Zander«, »Schick in Schale. Meeresfrüchte neu entdecken« und »Meine Insel. Eine Sylt-Tour mit Jürgen Gosch«. Alle vier Gosch-Bücher gibt es auch im praktischen Schuber »Jünnes Logbücher« (Wachholtz Verlag 2015).

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Wie ein Buch entsteht: Der Druck
17.01.2017

Jedes Mal, wenn uns eine Lieferung druckfrischer Bücher im Verlag erreicht, fühlt es sich an wie ein kleines Wunder. Was einst als formlose Word-Datei im Lektorat eintraf, hat plötzlich Format. Aus »Times New Roman« in Schriftgröße 12 mit einfachem Zeilenabstand im Flattersatz ist ein eleganter, moderner und gut strukturierter Satzspiegel entstanden. Und aus der Loseblattsamllung auf 80-g/m²-Papier ist zum Beispiel ein fadengebundener Buchblock mit festem Bilderdruckpapier geworden.

 

Ein Wunder ist diese Verwandlung jedoch nicht, sondern vielmehr harte Arbeit. Alles muss bis ins letzte Details überprüft werden, auch dann noch, wenn die Druckplatten schon belichtet sind. Für den Nachdruck der zweiten Auflage von »Japan beginnt an der Ostsee. Die Keramik des Jan Kollwitz« trafen sich der Künstler Jan Kollwitz und die Herstellerin Henrike Judwitt (Wachholtz Verlag)  zum Andruck in Calbe bei Magdeburg. Die Mitarbeiter im Grafischen Druckzentrum Cuno GmbH & Co. KG ließen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Normalerweise überprüft die Druckerei selbst, ob die Druckmaschinen korrekt eingestellt sind und die Farbqualität richtig wiedergegeben wird. Die Maschinen werden nach der Prüfung entsprechend neu ausgerichtet. Auf Wunsch des Künstlers darf Jan Kollwitz diese Prüfung selbst übernehmen. Oftmals müssen noch kleine Korrekturen vorgenommen werden, darum werden solche Andrucke zur Qualitätsprüfung immer durchgeführt. Es sind nur Nuancen, die sich verändert haben, vielleicht wären sie einem ungeübten Auge gar nicht aufgefallen. Genau auf diese kleinen Unterschiede sind die Augen der Drucker geschult.

 

Gedruckt wird mit den Farben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Key), kurz: CMYK. Die Maschine vom Druckzentrum Cuno ist eine 5-Farb-Druckmaschine von der Firma Heidelberg (Foto unten links). Zu den vier genannten Farben kann auf Anfrage noch eine Lack-/Sonderfarbe gedruckt werden. Die Druckbögen werden beidseitig bedruckt, das nennt sich Schön- und Widerdruck. Insgesamt werden so pro Druckbogen 16 Buchseiten gedruckt. Die Druckbögen werden mit Druckluft angesaugt und in einem Abstand von nur Millisekunden durch die Druckmaschine geleitet. Wenn der Bogen für die gesamte Auflage gedruckt wurde, werden die Druckplatten automatisch gewechselt. Sind alle Seiten in der gewünschten Auflage gedruckt, können sie in der Weiterverarbeitung zum fertigen Buch werden.

 

 

 

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Ein Hoch auf Hamburg!
09.01.2017

Hamburg hat in dieser Woche wahrlich einen Grund zum Feiern: Die Elbphilharmonie wird am Mittwoch, dem 11. Januar 2017, endlich offiziell eröffnet. Die Vorfreude auf die vielen Konzerte in dem noch jungen Wahrzeichen der Stadt ist groß. Wir vom Wachholtz Verlag finden, dass Hamburg eigentlich immer schon Grund zum Feiern hatte. Unsere aktuellsten Hamburg-Bücher zeigen, warum das so ist:

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Jahresrückblick 2016
29.12.2016

Das Jahr 2016 geht allmählich vorüber und der Wachholtz Verlag blickt mit großer Freude auf die vielen schönen Bücher, die wir in diesem Jahr gemacht haben. Wir bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern und natürlich bei all denjenigen, die mit uns zusammen an verschiedenen Projekten gearbeitet haben.

 

Seit April begleiten uns über 130 schleswig-holsteinische Persönlichkeiten, die das Land geprägt haben. Detlev Kraack hat sie in Wort und Bild vorgestellt. Herausgekommen ist ein »Who is Who« der schleswig-holsteinischen Geschichte: »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern«. Die Persönlichkeiten aus dem Buch, wie Carsten Niebuhr, Theodor Storm oder Matthias Claudius, dienten auch der sh:z-Serie »Das Moin im Herzen« als Vorlage für Kurztexte zu den Menschen, die Spuren in Schleswig-Holstein hinterlassen haben.

 

 

Ebenfalls um Schleswig-Holsteiner, jedoch um deutlich jüngere, geht es in dem großes Bildband der Kieler Nachrichten: »WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER«, der erst im November erschienen ist, uns seitdem aber viel Freude gemacht hat. Die Fotografien von Frank Peter sind sehr eindrucksvoll und die Texte, geschrieben von verschiedenen KN-Redakteuren, sind unterhaltsam und dabei sehr informativ geschrieben. 

 

  

Die jüdische Geschichte ist ein so großes Feld – sie zu erforschen ist uns nur in Bruchstücken möglich. Diese Bruckstücke sind darum umso wichtiger! Darum bedanken wir uns bei unseren Autorinnen Frauke Dettmer und Sylvina Zander, die beide ein wenig mehr Licht in die zum Teil sehr dunklen Kapitel jüdischer Geschichte in Schleswig-Holstein bringen konnten. Während Frauke Dettmer in »›Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere‹« die Lebenswege Rendsburger Juden von 1933–1945 beschreibt, erzählt Sylvina Zander mit »›Ich bin an diesem Ort geboren‹« die Geschichte der Juden in Oldesloe von Beginn an und endet erst mit dem letzten Juden, der Oldesloe verlassen hat. Beide Autorinnen haben Archive durchkämmt, mit Zeitzeugen gesprochen und sich in ihrer Darstellung an die vermeintlichen Fakten gehalten, ohne der jeweiligen Geschichte die Spannung zu nehmen.

 

Die Landeshauptstadt Kiel wurde in diesem Jahr bildreich dargestellt. Tom Körber fotografierte die Stadt in besonderem Licht und an besonderen Orten. Er zeigt in »Kiel. Großstadt am Meer« alle Facetten Kiels mit seinen Menschen, der Natur und den Gebäuden und erfasst in seinen Bildern eine ganz besondere Stimmung, sozusagen das Kiel-Feeling...

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Daniel Smilovski erhält den Preis »Neue Prosa« für »Die Geschichte«
14.12.2016

Am Montag, dem 12. Dezember 2016, wurde im Literaturhaus Schleswig-Holstein der Literaturpreis »Neue Prosa« verliehen. Daniel Smilovski schaffte es, die Jury von seiner Geschichte mit dem Namen »Die Geschichte«  zu überzeugen. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert. Die Summe wird von Dr. Norbert Klause gestiftet.

 

Seit zehn Jahren ist der gebürtige Bulgare in Deutschland, promovierte an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und widmet sich nun dem Schreiben. Für den Literaturwettbewerb »Neue Prosa« unterbrach er sein eigentliches Roman-Projekt, um eigens für das Preisausschreiben seine Erzählung zu kreieren. Daniel Smilovski entschied sich, auf der Preisverleihung im Literaturhaus selbst eine gekürzte Fassung der Geschichte vorzulesen.

 

Die Kieler Nachrichten berichten in ihrer heutigen Ausgabe über den Autor, »Die Geschichte« und den Preis. Mehr Informationen gibt es hier.

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