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News

Ein Hoch auf Hamburg!
09.01.2017

Hamburg hat in dieser Woche wahrlich einen Grund zum Feiern: Die Elbphilharmonie wird am Mittwoch, dem 11. Januar 2017, endlich offiziell eröffnet. Die Vorfreude auf die vielen Konzerte in dem noch jungen Wahrzeichen der Stadt ist groß. Wir vom Wachholtz Verlag finden, dass Hamburg eigentlich immer schon Grund zum Feiern hatte. Unsere aktuellsten Hamburg-Bücher zeigen, warum das so ist:

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Jahresrückblick 2016
29.12.2016

Das Jahr 2016 geht allmählich vorüber und der Wachholtz Verlag blickt mit großer Freude auf die vielen schönen Bücher, die wir in diesem Jahr gemacht haben. Wir bedanken uns bei allen Leserinnen und Lesern und natürlich bei all denjenigen, die mit uns zusammen an verschiedenen Projekten gearbeitet haben.

 

Seit April begleiten uns über 130 schleswig-holsteinische Persönlichkeiten, die das Land geprägt haben. Detlev Kraack hat sie in Wort und Bild vorgestellt. Herausgekommen ist ein »Who is Who« der schleswig-holsteinischen Geschichte: »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern«. Die Persönlichkeiten aus dem Buch, wie Carsten Niebuhr, Theodor Storm oder Matthias Claudius, dienten auch der sh:z-Serie »Das Moin im Herzen« als Vorlage für Kurztexte zu den Menschen, die Spuren in Schleswig-Holstein hinterlassen haben.

 

 

Ebenfalls um Schleswig-Holsteiner, jedoch um deutlich jüngere, geht es in dem großes Bildband der Kieler Nachrichten: »WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER«, der erst im November erschienen ist, uns seitdem aber viel Freude gemacht hat. Die Fotografien von Frank Peter sind sehr eindrucksvoll und die Texte, geschrieben von verschiedenen KN-Redakteuren, sind unterhaltsam und dabei sehr informativ geschrieben. 

 

  

Die jüdische Geschichte ist ein so großes Feld – sie zu erforschen ist uns nur in Bruchstücken möglich. Diese Bruckstücke sind darum umso wichtiger! Darum bedanken wir uns bei unseren Autorinnen Frauke Dettmer und Sylvina Zander, die beide ein wenig mehr Licht in die zum Teil sehr dunklen Kapitel jüdischer Geschichte in Schleswig-Holstein bringen konnten. Während Frauke Dettmer in »›Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere‹« die Lebenswege Rendsburger Juden von 1933–1945 beschreibt, erzählt Sylvina Zander mit »›Ich bin an diesem Ort geboren‹« die Geschichte der Juden in Oldesloe von Beginn an und endet erst mit dem letzten Juden, der Oldesloe verlassen hat. Beide Autorinnen haben Archive durchkämmt, mit Zeitzeugen gesprochen und sich in ihrer Darstellung an die vermeintlichen Fakten gehalten, ohne der jeweiligen Geschichte die Spannung zu nehmen.

 

Die Landeshauptstadt Kiel wurde in diesem Jahr bildreich dargestellt. Tom Körber fotografierte die Stadt in besonderem Licht und an besonderen Orten. Er zeigt in »Kiel. Großstadt am Meer« alle Facetten Kiels mit seinen Menschen, der Natur und den Gebäuden und erfasst in seinen Bildern eine ganz besondere Stimmung, sozusagen das Kiel-Feeling...

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Daniel Smilovski erhält den Preis »Neue Prosa« für »Die Geschichte«
14.12.2016

Am Montag, dem 12. Dezember 2016, wurde im Literaturhaus Schleswig-Holstein der Literaturpreis »Neue Prosa« verliehen. Daniel Smilovski schaffte es, die Jury von seiner Geschichte mit dem Namen »Die Geschichte«  zu überzeugen. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert. Die Summe wird von Dr. Norbert Klause gestiftet.

 

Seit zehn Jahren ist der gebürtige Bulgare in Deutschland, promovierte an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und widmet sich nun dem Schreiben. Für den Literaturwettbewerb »Neue Prosa« unterbrach er sein eigentliches Roman-Projekt, um eigens für das Preisausschreiben seine Erzählung zu kreieren. Daniel Smilovski entschied sich, auf der Preisverleihung im Literaturhaus selbst eine gekürzte Fassung der Geschichte vorzulesen.

 

Die Kieler Nachrichten berichten in ihrer heutigen Ausgabe über den Autor, »Die Geschichte« und den Preis. Mehr Informationen gibt es hier.

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Ein Jahr »Das Buch am Markt« in Bad Segeberg
13.12.2016

Andrea Fischer ist Buchhändlerin aus Leidenschaft. 25 Jahre lang war die Traditionsbuchhandlung C. H. Wäser in Bad Segeberg ihr Arbeitsplatz. Nun gibt es diese Buchhandlung nicht mehr, jedoch immer noch viele Segeberger mit Lesehunger. Für sie hat Andrea Fischer mit »Das Buch am Markt« im vergangenen Februar einen neuen Bücher-Ort in Bad Segeberg geschaffen, der neben international erfolgreicher einen Schwerpunkt auf regionale Literatur legt. Uns hat sie davon erzählt!

 

Wie war das erste Jahr mit »Das Buch am Markt«?

Nach fast einem Jahr freue ich mich noch immer jeden Tag, dass ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe. Es ist ein tolles Gefühl, für alles selbst die Verantwortung zu haben. Mein Wunsch ist es, insbesondere der regionalen Literatur einen Raum zu schaffen und das klappt bisher gut.

 

Was gab im Februar den Startschuss zur eigenen Buchhandlung?

Es war aus zwei Gründen ein guter Zeitpunkt. Der Gedanke, mich selbstständig zu machen, ist während meines Arbeitslebens immer wieder aufgetaucht, aber zwei Selbständige in der Familie (mein Mann hatte auch eine eigene Firma) war mir zu riskant. Jetzt ist mein Mann im (Un-)Ruhestand, das gab für mich den Startschuss. Der zweite Grund war die Schließung der Buchhandlung Wäser. Es entstand eine Lücke, die ich geschlossen habe.

 

Andere schmieden Pläne für den Ruhestand – Sie eröffnen eine Buchhandlung. Wer oder was treibt Sie an?

Meine beiden Kolleginnen. Mit Tina Stahl habe ich schon bei C. H. Wäser zusammengearbeitet und meine Schwiegertochter Bea Fischer ist als Quereinsteigerin dazugestoßen. Zusammen mit meinem Mann, der die Buchhaltung und den Lieferservice macht, sind wir ein super Team! Vor allem aber sind da die treuen Kunden. Sie sagen mir immer wieder, wie toll sie es finden, dass ich in dieses Abenteuer gesprungen bin.

 

Wir danken Ihnen, Frau Fischer, für Ihre Worte und wünschen auch für die kommenden Jahre alles Gute. Mehr auf  www.buch-se.de

 

Foto: Andrea Fischer in ihrer Buchhandlung. In ihren Händen ihre Lieblingsbücher aus dem Wachholtz Verlag: Detlev Kraacks »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« und der Bildband der Kieler Nachrichten »Wir Schleswig-Holsteiner« (beide Wachholtz Verlag 2016).

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Günther Fielmann ist Ehrenbürger in Schleswig-Holstein
02.12.2016

Die Brille zum Nulltarif verhalf dem Schleswig-Holsteiner zu bundesweiter Bekanntheit: 1972 eröffnete der gebürtige Stafstedter Günther Fielmann die erste »Fielmann«-Filiale in Cuxhaven. Über 90 Prozent der Bundesbürger kennen den »Brillenkönig« heute, er ist damit in etwa so bekannt wie Angela Merkel.

 

Günther Fielmann konnte und wollte mehr, als Menschen zur Klarsicht zu verhelfen. Sein unternehmerischer Erfolg verhalf ihm zu einem beachtlichen Landbesitz. Auf über zweitausend Hektar betreibt Günther Fielmann ökologische Landwirtschaft nach Bioland-Richtlinien. Außerdem macht er sich als »Konservator historischer Prunkstücke in Schleswig-Holstein« (Torsten Albig, Ministerpräsident) verdient.

 

Für seine Verdienste um kulturelle Denkmäler in Schleswig-Holstein wurde dem Unternehmer nun die Ehrenbürgerschaft Schleswig-Holsteins verliehen. Mehr über Günther Fielmann weiß der Wirtschaftsjournalist Harald Czycholl. Er veröffentlichte anlässlich des 75. Geburtstages von Günther Fielmann dessen Biografie »Fielmann. Ein Unternehmer mit Weitsicht« (Wachholtz Verlag 2014).

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