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Wolfgang Prange

Analecta Holsatica

Schnellübersicht

Neue Beiträge zur schleswig-holsteinischen Geschichte.
Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins (116)
32,00 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten
erschienen im Mai 2011, 15,5 x 23,5 cm, 350 S., 4 Abb., brosch.
ISBN: 9783529022166
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Zum Inhalt

Analecta (-ae, m.) nannten die Römer den Sklaven, der beim Gastmahl die unter den Tisch geworfenen Reste auflas, und analecta (-orum, n.) dann auch diese Brocken selbst.

In reichlich fünf Jahrzehnten Arbeit auf dem Felde der schleswig-holsteinischen Geschichte ergaben sich dem Archivar und Historiker immer wieder einmal Funde und Beobachtungen, die er im Augenblick nicht suchte und nicht brauchte, die er aber festhielt und vorerst beiseitelegte, um sie vielleicht später genauer zu betrachten. Dafür wird es nun Zeit. Vier auf solche Art entstandene Aufsätze sind erschienen, aus Holstein über die Wurzeln der Leibeigenschaft und über das Ende des Klosters Ahrensbök, aus Lübeck über den Domherrn Korff redivivus und über die Stiftung Pauperes in Porticu. Hier folgen fünfzehn ebensolche Beiträge, im Umfang geringer und darum passend als Analekten bezeichnet und als holsteinisch in dem früheren, Schleswig einbeziehenden Verständnis. Sie gehören in acht Jahrhunderte schleswig-holsteinischer Geschichte. Sie sind nicht durch ein gemeinsames Thema verbunden, sondern unabhängig voneinander. Dagegen gehören die dann folgenden Analekten sachlich, räumlich und zeitlich zusammen. Sie bieten Zeugnisse holsteinischen Rechtslebens im 16. Jahrhundert. Sie sind in langen Jahren gesammelt aus der in Schleswiger, Kopenhagener und Lübecker Akten weit verstreuten Überlieferung. Sie zeigen die tägliche Wirklichkeit von Recht und Gericht, wie sie aus dem Mittelalter überkommen sind, und daneben zuweilen auch schon neuere Einwirkungen. Sie können eine Grundlage geben für umfassendere Untersuchungen holsteinischen Rechtslebens.

Aus der Reihe: Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins, Bd. 116