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News

Günther Fielmann ist Ehrenbürger in Schleswig-Holstein
02.12.2016

Die Brille zum Nulltarif verhalf dem Schleswig-Holsteiner zu bundesweiter Bekanntheit: 1972 eröffnete der gebürtige Stafstedter Günther Fielmann die erste »Fielmann«-Filiale in Cuxhaven. Über 90 Prozent der Bundesbürger kennen den »Brillenkönig« heute, er ist damit in etwa so bekannt wie Angela Merkel.

 

Günther Fielmann konnte und wollte mehr, als Menschen zur Klarsicht zu verhelfen. Sein unternehmerischer Erfolg verhalf ihm zu einem beachtlichen Landbesitz. Auf über zweitausend Hektar betreibt Günther Fielmann ökologische Landwirtschaft nach Bioland-Richtlinien. Außerdem macht er sich als »Konservator historischer Prunkstücke in Schleswig-Holstein« (Torsten Albig, Ministerpräsident) verdient.

 

Für seine Verdienste um kulturelle Denkmäler in Schleswig-Holstein wurde dem Unternehmer nun die Ehrenbürgerschaft Schleswig-Holsteins verliehen. Mehr über Günther Fielmann weiß der Wirtschaftsjournalist Harald Czycholl. Er veröffentlichte anlässlich des 75. Geburtstages von Günther Fielmann dessen Biografie »Fielmann. Ein Unternehmer mit Weitsicht« (Wachholtz Verlag 2014).

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»›Ich bin an diesem Ort geboren‹«
30.11.2016

Die Musiker Ilja und Ivo Ruf und die Autorin Sylvina Zander haben für einen anregenden und unterhaltsamen Abend gesorgt.

Am gestrigen Dienstag, 29. November 2016, präsentierte Sylvina Zander ihr neues Buch »›Ich bin an diesem Ort geboren‹ Geschichte der Oldesloer Juden«. Abgerundet wurde der Abend durch Ilja und Ivo Ruf von der Musikhochschule Lübeck, die traditionelle jüdische Musik spielten.

 

Das Archiv der Stadt Bad Oldesloe ist reich an Zeugnissen zur jüdischen Geschichte der Stadt. Die Dokumente reichen bis ins frühe 18. Jahrhundert zurück, als Israel Israel, der erste »Schutzjude« in Bad Oldesloe, seinen Antrag auf das Recht zur Niederlassung dort stellte. Die Vielfalt der Dokumente belegt gleichsam den Reichtum der jüdischen Geschichte Oldesloes. Und dennoch: Sylvina Zander ist die erste, die diese Geschichte in Buchform festhält.

 

Es sind die Fakten, an die sich die Autorin hält, gewonnen aus dem Material, das ihr zugänglich war. Dennoch schafft sie es, die Geschichte der Oldesloer Juden lebendig zu machen. Eine Vielzahl von Bildern hilft Sylvina Zander dabei. Sie zeigen die Entwicklungen in der Stadt, Originale der Dokumente, Zeitungsartikel und Porträts. Über die einzelnen jüdischen Personen entstanden nach und nach Gesamtbilder. Die Geschichte der Oldesloer Juden kann so anhand von Einzelschicksalen erzählt werden.

 

Nicht viele Juden fanden ihre Heimat in Bad Oldesloe. Für Juden galt im 18. Jahrhundert ein stark eingeschränktes Niederlassungsrecht, nur wenige Orte ließen Juden zu. Juden mussten per Antrag erbeten, in Oldesloe leben zu dürfen. Israel Israel war der erste, dem dieser Antrag genehmigt wurde – wenn auch erst beim dritten Versuch – und seine Nachkommen führten die jüdische Tradition in der Stadt fort. Die Juden stellten also immer eine Minderheit dar und genau das macht sie für Sylvina Zander interessant. Sie zeigt in ihrem Buch, unter welchen Bedingungen die sehr viel größere Mehrheit der Oldesloer Bevölkerung bereit war, diese kleine Personengruppe zu dulden.

 

Dass die Lebensbedingungen für die jüdischen Oldesloer immer schwer waren, sie nie volles Bürgerrecht hatten und ihre Freiheit sehr viel stärker eingeschränkt war als die ihrer Mitmenschen, stellte die Juden immer vor eine große Herausforderung. Gleichzeitig ist es genau diesen Erschwernissen zu verdanken, dass der Dokumentenreichtum im Stadtarchiv Oldesloe überhaupt entstanden ist und ein so wichtiges, regionalgeschichtliches Werk wie »›Ich bin an diesem Ort geboren‹« überhaupt entstehen konnte.

 

Fotos: Ilja Ruf, Sylvina Zander und Ivo Ruf sorgten für einen anregenden und unterhaltsamen Abend. Die Lektorin Rosa Wohlers betreute das Buchprojekt im Wachholtz Verlag.

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Ab heute im Handel: »Kiel von oben«
29.11.2016

Die Fotografien aus Oliver Frankes neuen Kiel-Bildband sind allesamt von buchstäblich herausragenden Orten gemacht: Leucht-, Kirch- und Wassertürme, Ballons und Flugzeuge sind nur einige Beispiele für Orte, von denen aus die Bilder entstanden sind. Diese ungewöhnliche Perspektive auf die Stadt bringt sogar eingegleischte Kiel-Kenner ins Staunen, der Fotograf ist sich sogar sicher: »Von oben sieht man mehr!«

 

Und Oliver Franke muss es wissen: Er hat Schleswig-Holstein und Kiel schon auf vielfältige Weise fotografisch festgehalten. Nicht zuletzt sein opulenter Bildband »Schleswig-Holstein« (Wachholtz Verlag 2015) beeindruckte mit großformatigen Fotografien.

 

»Kiel von oben« ist ein weiterer, neuer Bild auf die Landeshauptstadt. Die Perspektive ist vor allem reizvoll, weil man die Dynamik der Stadt auf im Standbild zu erkennen glaubt. So viel Neues ist zu sehen aber auch vieles, was noch mitten im Veränderungsprozess steckt. Straßenzüge, Brücken, Grünflächen und natürlich das Wasser bekommen aus diesem speziellen Blickwinkel einen ganz neuen Charme. Die Bildbeschreibungen helfen zudem bei der Orientierung, denn manchmal muss man mehrmals hinschauen um vermeintlich gut bekannte Plätze wiederzuerkennen.

 

Der Bildband »Kiel von oben« ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Die Kieler Nachrichten berichten in ihrer heutigen Ausgabe über das Buch. Mit 19,90 Euro ist das Buch ein schönes Geschenk zu Weihnachten für Kieler und Kiel-Liebhaber.

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Die Geschichte der Oldesloer Juden
22.11.2016

Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Oldesloe reicht bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts zurück. Es waren immer nur wenige jüdische Familien, die dort lebten, doch sie gehören seit Israel Israel, dem ersten »Schutzjuden« in Oldesloe, untrennbar in das Bild der Stadt und prägen somit auch dessen Geschichte.

 

Sylvina Zander legt mit »Ich bin an diesem Ort geboren« die erste detaillierte Studie über die jüdische Bevölkerung in Oldesloe vor. Von deren Anfängen schlägt die Autorin den Bogen bis zur Zeit des Nationalsozialismus und verortet lokale Besonderheiten in einem überregionalen Kontext. Sylvina Zander ermöglicht damit den konzentrierten Blick auf ein noch unerforschtes Gebiet der Oldesloer Stadtgeschichte.

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Unsere plattdeutschen Bücher in den Kieler Nachrichten
21.11.2016

 

Unsere zwei plattdeutschen Neuerscheinungen »Der neue SASS« und »Wiehnachtsmann, wann kümmst du denn« wurden auf der Plattdüütsch-Seite der Kieler Nachrichten vorgestellt:http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-auf-Platt/Vun-Tippschnack-un-nettbrusen

 

Der Klassiker unter den Plattdeutsch-Wörterbüchern »Der neue SASS« ist mittlerweile in der 8. Auflage mit über 10.000 Stichwörtern erhältlich: »Dat gifft´n poor Wöörkböker - aver de "Sass" seggt, wo´t langgeiht«. (Kieler Nachrichten) Ein ganz besonderer Adventskalender mit 24 plattdeutschen Reimen und Versen rund um die Weihnachtszeit ist das Geschenkbuch »Wiehnachtsmann, wann kümmst du denn?« mit Illustrationen von Katrin Oertel.

 

Diese Bücher und noch mehr plattdeutsche Bücher für große und kleine Plattschnacker können auf der Plattdeutsch-Facebookseite des Wachholtz Verlags entdeckt werden: https://www.facebook.com/Wachholtz.Plattdeutsch/

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Das Moin im Herzen
20.11.2016

In dieser Woche endet eine schöne, interessante und amüsante Serie des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages. »Unsere Heimat – Das Moin im Herzen« hieß sie, ihrer Leserschaft wurden viele Menschen, Unternehmen und Besonderheiten des Landes Schleswig-Holstein vorgestellt. Einen festen Platz in der Serie hatte die Rubrik »Menschen, die Spuren in Schleswig-Holstein hinterlassen haben«.

 

Wer durch die Serie Lust auf mehr bekommen hat, muss auf die wichtigen Persönlichkeiten der schleswig-holsteinischen Vergangenheit auch in Zukunft nicht verzichten. Alle Persönlichkeiten aus der sh:z-Serie und noch viele weitere mehr werden auch in Detlev Kraacks »Begegnungen. Schleswig-holsteinische Geschichte in Lebensbildern« (Wachholtz Verlag 2016) porträtiert. Persönlichkeiten aus der Zeit des Mittelalters bis ins frühe 21. Jahrhundert werden in Text und Bild vorgestellt.

 

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Der Niemannsweg
18.11.2016

»Der Niemannsweg. Geschichte einer Straße, ihrer Menschen und Häuser in Kiel-Düsternbrook« von Kai Detlev Sievers ist die jüngste Neuerscheinung im Wachholtz Verlag und ab sofort erhältlich.

 

Der Niemannsweg ist schon seit den 1880er Jahren, als die Bebauung der Straße – damals noch als Feldweg konzipiert – begann, eine der wichtigsten Straßen Kiels. Mit der wechselvollen Geschichte der Stadt wechselten auch die Häuser des Niemannsweges immer wieder ihre Bewohner. Wichtige Persönlichkeiten wie Ferdinand Tönnies, Otto Mensing und bekannte Familien wie die der Ahlmanns, Lubinus' oder Meyers wohnten hier. Der Niemannsweg war Wohnort von Seeoffizieren der kaiserlichen Flotte, Professoren der Kieler Universität und Kieler Großkaufleute.

 

Mit »Der Niemannsweg. Geschichte einer Straße, ihrer Menschen und Häuser in Kiel-Düsternbrook« hat Kai Detlev Sievers die erste bilderreiche Gesamtdarstellung der Häuser und Bewohner des Niemannsweges verfasst. Damit leistet der Autor einen wichtigen Beitrag für die Kieler Stadtgeschichte. Erschienen ist das Buch in der Reihe »Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte«, herausgegeben von Jürgen Jensen.

 

 

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Erfolgreiche Buchpräsentation »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere«
11.11.2016

Die Verfolgung der Juden in Rendsburg durch die Nationalsozialisten verlief fast ohne Blutvergießen. War in Rendsburg also alles »gar nicht so schlimm«? Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, wird wütend, wenn sie Statements dieser Art hört. Was in Rendsburg passiert ist und auf welche Art und Weise die jüdischen Mitbürger drangsaliert, vertrieben und ermordet wurden, darf nicht unterbewertet werden, die Maschinerie des NS-Regimes hat in Rendsburg genauso »funktioniert« wie überall sonst in Deutschland und Österreich.

 

Die Schicksale der 39 Rendsburger Juden zwischen 1933 und 1945 sind einzigartig, so wie die Menschen selbst. Man kennt ihre Namen und dank Fotos auch ihre Gesichter. Man weiß, wo sie wohnten, wo sie ihr Geschäft führten und welche Rolle sie im gesellschaftlichen Leben der Stadt innehatten. Dr. Frauke Dettmer hat über jeden einzelnen von ihnen gründlich recherchiert, Archive in ganz Europa konsultiert, Zeitzeugeninterviews ausgewertet, Fotos gesammelt und schließlich die ganz individuelle Geschichte eines jeden Rendsburger Juden in der Zeit des Nationalsozialismus aufgeschrieben.

 

Am gestrigen Abend hat die Autorin ihr Buch im Betsaal des Jüdischen Museums Rendsburg vorgestellt. Sie sprach nicht nur über inhaltliche Aspekte, sondern auch darüber, welche Quellen Aufschluss über die damalige Zeit geben konnten und wo man nicht mehr fündig wurde. Viele Dokumente wurden auch lange nach 1945 noch vernichtet. Über das, was passiert ist, hat man lange Zeit geschwiegen, sodass bis heute noch nicht alles über die NS-Zeit in Rendsburg erforscht ist. Dieses Schweigen ist schon seit geraumer Zeit gebrochen, doch es gibt noch immer großen Aufklärungsbedarf...

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Endlich da!
10.11.2016

Ab heute ist das Buch »WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER« von Gerhard Müller, mit Fotografien von Frank Peter, herausgegeben von den Kieler Nachrichten im Handel erhältlich. Am 17. November gibt es in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten einen »KN Treff.Punkt« mit Gerhard Müller und drei schleswig-holsteinischen Persönlichkeiten aus dem Buch.

 

Lange haben wir im Wachholtz Verlag die Vorfreude genossen. Jeden Mittwoch und Freitag wurde sie weiter angeregt, wenn in den Kieler Nachrichten Porträts von Schleswig-Holsteinern gezeigt wurden, von Sportlern, Politikern, Schriftstellern, Clowns, Marzipan-»Schmikerinnen«, Models, Erfindern... ganz normalen Schleswig-Holsteinern eben!

 

Jetzt ist es endlich da! Das große Buch zur KN-Serie »WIR SCHLESWIG-HOLSTEINER«. Viele Redakteure und Redakteurinnen der Kieler Nachrichten waren im ganzen Land unterwegs, um Menschen zu begleiten bei dem, was sie tun, was sie sind. Sowohl in der heutigen Print- als auch der Online-Augabe der Kieler Nachrichten erzählen Gerhard Müller und Frank Peter, wen sie besucht haben, was sie erlebt haben und wie sie überhaupt auf die Menschen kamen, die sie besucht haben.

 

Über ihre Arbeit am Buch sprechen die Macher auch nächste Woche Donnerstag, am 17. November, ab 19 Uhr in der Kundenhalle der Kieler Nachrichten. Hier findet ein »KN Treff.Punkt« zum Buch statt, zu Gast sind Krimi-Autor Hannes Nygaard, die erste Dänin mit deutschem Pass Annie Lander Laszig und der Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf. Es wird also nicht nur über das Buch gesprochen, sondern auch über das Leben in Schleswig-Holstein aus drei ganz unterschiedlichen Perspektiven.

 

 

 

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Rendsburg 1933–1945
06.11.2016

Buchpräsentation »Bei uns war der Jude ebenso ein Mensch wie jeder andere. Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945« von Frauke Dettmer am 10. November 2016, 19 Uhr, im Betsaal des Jüdischen Museums Rendsburg.

 

Über 70 Jahre ist es her, dass die Nationalsozialisten alles daran setzten, die jüdische Bevölkerung auszulöschen. Je weiter diese Ereignisse in die Vergangenheit rücken, desto schwerer vorstellbar wird, was in den Jahren 1933–1945 passiert ist und desto wichtiger wird es, immer wieder neu daran zu erinnern. Bücher sind unter anderem dank ihrer Langlebigkeit für diesen Zweck ein sehr gut geeignetes Medium.

 

Wichtig ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die immer weiter auf diesem Gebiet forschen, neue Erkenntnisse an die Öffentlichkeit bringen und das Thema der Judenverfolgung immer weiter vor dem Vergessenwerden bewahren. Dr. Frauke Dettmer, ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums Rendsburg, gehört zu diesen Menschen. Sie forschte gründlich in deutschen und ausländischen Archiven und wertete Zeitzeugeninterviews aus, um von allen zwischen 1933 und 1945 in Rendsburg registrierten Juden ein möglichst ausführliches Porträt zu erstellen.

 

Das Erebnis ihrer Arbeit ist ein 168 Seiten langes Buch über die »Lebenswege Rendsburger Juden 1933–1945«, das, begleitet von zahlreichen Fotografien und Abbildungen, ein wichtiges Stück Regionalgeschichte anhand von individuellen Schicksalen erzählt.

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